Barto

Portraits und Informationen über bekannte Clowns

Barto

Ungelesener Beitragvon Lars » 26.04.2011, 20:26

Clown mit akademischem Titel

Überhaupt ist bei Barto vieles anders als im Zirkus sonst üblich. Er wuchs in einer bürgerlichen Familie in einem Vorort von Antwerpen auf, ging mit 18 Jahren an die Universität Löwen, um sich dort zum Maschineningenieur auszubilden, und entdeckte seine artistische Begabung erst mit 24 Jahren. Er hatte sein Studium bereits abgeschlossen und überprüfte an seiner ersten Arbeitsstelle in Brüssel technische Installationen in Neubauten, um sich das Geld für eine Weltreise zu verdienen, als er zufällig auf einen Zeitschriftenartikel über Belgiens damals einzige Zirkusschule, «Ecole sans filets», stiess. Bald lernte er nach Feierabend artistische Grunddisziplinen wie Jonglieren, auf dem Schlappseil Laufen und auf dem Rola-Bola-Brett Balancieren.

http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/flexibler_ingenieur_1.10375873.html
Lars
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Re: Barto

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 09.11.2017, 22:18

Der Belgier Bart van Dyck gab seinen Beruf als Bauingenieur für die Bühne auf
Anfang der 90er Jahre beschloss Bart van Dyck, als Kleinkünstler zu leben und in die Welt zu ziehen. Bereut hat er es nie. Heute ist der 51-Jährige, der so beweglich ist, dass er sich durch einen Kleiderbügel zwängen kann, etabliert. Bis 12. November ist seine clowneske Figur "Barto" beim Varieté am Seepark zu sehen.

Er hat das Leben im Büro und auf der Baustelle getauscht gegen die Bühne. Beweglich ist der gelernte Bauingenieur Bart van Dyck auch im Rampenlicht. Unter dem Künstlernamen "Barto" verblüfft er das Publikum mit seinen biegsamen Gliedmaßen. Yoga hat ihm dabei geholfen. Derzeit tritt er im Varieté am Seepark auf, wo er sich durch einen Kleiderbügel zwängt (die BZ berichtete).

Er hat das Leben eines Vagabunden geführt in seinen jungen Jahren. Die bunte Welt der Künstler hat ihn schon früh fasziniert. 1992 ließ er die Baupläne in der Schublade und reiste durch die Welt, um sich als Straßenkünstler zu versuchen. Mit einer Handvoll Zirkustricks, die er sich in einer Brüsseler Artistenschule neben seiner Arbeit als Ingenieur angeeignet hatte, zog der damals 26-Jährige los. Noch im selben Jahr zeigte er seinen Drahtseilakt in den Straßen von Montreal.

Kurz darauf traf van Dyck in Indien seine heutige Frau Martine, die ihn für Yoga begeisterte. Das verhalf ihm zur Gelenkigkeit, die die Klischniggkunst verlangt. Eduard Klischnigg war einer der berühmtesten Artisten des 19. Jahrhunderts und begründete eine spezielle Form der Kontorsionskunst, bei der der Körper extrem nach vorne gebeugt wird. Sein Bewegungstalent perfektionierte van Dyck schließlich Mitte der 1990er in Paris an der Ecole Jaques Le Coq; die Kunst der Pantomime entdeckte er in einer Schule in Montreal für sich. Mit diesen beiden Fähigkeiten entwickelte er vor nunmehr zwölf Jahren den Charakter "Barto", der mal in orangefarbener Latzhose, mal mit Fliegerbrille auch im Varieté am Seepark zu sehen ist. Die clowneske Figur, die sich mit Hilfe eines roten Gummihandschuhs und ulkiger Mimik in Kuh, Hai und Hahn verwandelt, sorgt für Gelächter im Publikum. Und seine Gummiarme und -beine, mit denen er sich in jede Richtung geschmeidig biegen und zusammenfalten kann, sorgen für Staunen.

Mehr unter: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/der-belgier-bart-van-dyck-gab-seinen-beruf-als-bauingenieur-fuer-die-buehne-auf--144735250.html
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