Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 17.01.2017, 12:51

Kommunales „Wildtierverbot“ für Zirkusaufführungen ist rechtswidrig
VERWALTUNGSGERICHT VERPFLICHTET DIE STADT HAMELN IM EILVERFAHREN, ÜBER ANTRAG AUF FLÄCHENBEREITSTELLUNG NEU ZU ENTSCHEIDEN

Mit Beschluss vom 12. Januar 2017 hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover in einem Eilverfahren entschieden, dass es einer Kommune nicht gestattet ist, für Zirkusaufführungen ein „Wildtierverbot" auszusprechen. Die Antragstellerin, ein deutsches Zirkusunternehmen, beabsichtigt im April 2017 auf einer öffentlichen Fläche der Stadt Hameln ein Gastspiel durchzuführen, in welchem auch Wildtiere gezeigt werden sollen. Sie beantragte bei der Stadt, ihr dafür eine öffentliche Fläche zur Verfügung zu stellen. Der Rat der Stadt beschloss am 15. Juni 2016, dass kommunale Flächen nur noch für Zirkusbetriebe zur Verfügung gestellt werden sollen, die keine Tiere wildlebender Arten wie z.B. Affen, Bären, Elefanten, Tiger oder Löwen mit sich führen. Daraufhin wurde der Antrag der Antragstellerin abgelehnt

Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts hat den Ratsbeschluss als rechtswidrig angesehen. Die Frage eines Verbotes wildlebender Tiere in Zirkussen könne einzig vom Bundesgesetzgeber geregelt werden. Dieser habe aber im Rahmen des Tierschutzgesetzes lediglich festgelegt, dass das gewerbliche Zur-Schau-Stellen von Tieren in Zirkussen einer behördlichen Erlaubnis bedürfe (§ 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 d) Tierschutzgesetz). Mit dem kommunalen Wildtierverbot solle somit für kommunale Flächen verboten werden, was bundesrechtlich erlaubt sei. Weil die Antragstellerin über eine entsprechende Erlaubnis verfüge, greife der Beschluss der Antragsgegnerin in unzulässiger Weise in die Berufsfreiheit der Antragstellerin ein und stelle eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Zirkussen mit gegenüber Zirkussen ohne Wildtiere dar.

Die Kammer hat der Antragsgegnerin aufgegeben, binnen 2 Wochen unter Beachtung ihrer Rechtsauffassung neu über den Antrag der Antragstellerin zu entscheiden.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe Beschwerde zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingelegt werden.

Az. 1 B 7215/16

http://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/kommunales-wildtierverbot-fuer-zirkusauffuehrungen-ist-rechtswidrig-150172.html
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 18.01.2017, 12:44

Offenburger Haltung zum Wildtierverbot bestätigt
Ähnlich wie die Stadt Offenburg sieht das Verwaltungsgericht Hannover in der Frage exotischer Tiere im Zirkus den Bund in der Pflicht.

OFFENBURG (rab/dpa). Kommunen dürfen einem Zirkus nicht die Aufführung untersagen, nur weil auch Wildtiere gezeigt werden. Das hat das Verwaltungsgericht Hannover jetzt entschieden und damit dem Eilantrag eines Zirkusunternehmens gegen die Stadt Hameln stattgegeben. Dadurch sieht sich die Stadt Offenburg in ihrer Haltung in dieser Frage bestätigt. Zusätzlich hat der Gemeinderat im Dezember eine Resolution auf den Weg gebracht, die – wie das Hannoveraner Gericht – den Bund zu einer endgültigen Klärung dieser Frage auffordert.

Diese Resolution wurde im Rechtsamt der Stadt ausgearbeitet. In seiner nächsten Sitzung kann der Gemeinderat darüber entscheiden. Auf Antrag der Grünen hatte der Gemeinderat im Dezember die Frage der Wildtiere im Zirkus, erneut diskutiert.

Mehr unter: http://www.badische-zeitung.de/offenburg/offenburger-haltung-zum-wildtierverbot-bestaetigt
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 23.02.2017, 00:22

So ein Zirkus!
Große Mehrheit im Stadtrat gegen Zirkusverbot

WEISSENBURG - Wie schon im vorberatenden Hauptausschuss hat sich auch im Weißenburger Stadtrat keine Mehrheit für den Antrag von Erkan Dinar gefunden, die Stadt möge keine Flächen an Zirkusse mit Wildtieren vermieten. Mit 19 zu vier Stimmen wurde er abgelehnt. Die Diskussionsbeiträge wurden am Donnerstagabend in Teilen nachdrücklicher vorgebracht als manche Haushaltsrede.

Heinz Gruber hingegen ist überzeugt, dass „Zirkustierhaltung einmal ein Thema war, aber keines mehr ist“. Es gebe kaum mehr Zirkusse in Deutschland, und die Zahl der von ihnen gehaltenen Wildtieren sei gering, merkte der Freie Wähler an, der seit Jahrzehnten im Tierschutz aktiv ist.
CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Klaus Drotziger machte zudem deutlich, dass es „für Wirtschaftsbetriebe in Deutschland „Gesetze und Verordnungen“ gibt sowie Stellen, die deren Einhaltung kontrollieren. Und ein Zirkus sei nun mal ein Wirtschaftsunternehmen.

Katrin Schramm (Bündnis 90/Die Grünen) verwies ebenfalls auf die Kontrollen der Veterinärämter. Im Falle seines jüngsten Gastspiels in Gunzenhausen sei dem Circus Krone beispielsweise bescheinigt worden, dass „alles in Ordnung“ sei. Sie halte nichts davon, „vorzupreschen und zu sagen, Zirkusse wollen wir hier nicht haben“.

Mehr unter: www.nordbayern.de/region/weißenburg/so-ein-zirkus-1.5645018
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 08.03.2017, 16:51

Rechtswidrigkeit des „Wildtierverbots“ für Zirkusaufführungen in Hameln vom Oberverwaltungsgericht bestätigt
Mit Beschluss vom 2. März 2017 (Az. 10 ME 4/17) hat der 10. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts die Beschwerde der Stadt Hameln gegen einen Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Hannover zurückgewiesen, mit dem sie verpflichtet worden war, trotz eines vom Rat beschlossenen „Wildtierverbots" über die Gastspielerlaubnis für eine Zirkusaufführung neu zu entscheiden.

Die Antragstellerin, ein deutsches Zirkusunternehmen, hatte bei der Stadt Hameln beantragt, Anfang April für vier Tage den städtischen Tönebönplatz für ein Gastspiel nutzen zu können, bei dem auch Zebras, Lamas und Kängurus gezeigt werden sollen. Diesen Antrag lehnte die Stadt Hameln ab, nachdem der Rat der Stadt am 15. Juni 2016 beschlossen hatte, dass kommunale Flächen nur noch für Zirkusbetriebe zur Verfügung gestellt werden sollen, die keine Tiere wildlebender Arten mit sich führen (zu den die vorgenannten Arten zählen). Auf den dagegen gerichteten Eilantrag der Antragstellerin hatte das Verwaltungsgericht der Stadt Hameln mit Beschluss vom 12. Januar 2017 (Az. 1 B 7215/16) aufgegeben, über den Antrag neu zu entscheiden, weil die beschlossene Beschränkung der Nutzung rechtswidrig sei. Mit dem kommunalen „Wildtierverbot" solle für kommunale Flächen verboten werden, was nach bundesrechtlichen Regelungen des Tierschutzgesetzes erlaubt sei.

Die Beschwerde der Stadt Hameln ist beim Oberverwaltungsgericht erfolglos geblieben. Sie ist bereits mangels Rechtsschutzbedürfnis unzulässig, nachdem die Stadt Hameln der Antragstellerin am 6. Februar 2017 die begehrte Gastspielerlaubnis vorbehaltlos erteilt und einen entsprechenden Nutzungsvertrag ohne Einschränkungen mit der Antragstellerin abgeschlossen hat. Darüber hinaus hat der 10. Senat die Versagung der Gastspielerlaubnis auch in der Sache als rechtswidrig erachtet und damit das Verwaltungsgericht bestätigt. Danach kann eine Kommune einem reisenden Zirkusunternehmen, das über eine tierschutzrechtliche Erlaubnis zum Mitführen von Wildtieren verfügt, die Überlassung kommunaler Flächen weder allgemein noch im Rahmen von Regelungen über die Benutzung ihrer öffentlicher Einrichtungen aus tierschutzrechtlichen Gründen versagen. Darüber hinaus greift das „Wildtierverbot" auch unzulässig in die Freiheit der Berufsausübung von Zirkusunternehmen ein, denen das Mitführen von Wildtieren auf diese Weise nicht mehr möglich sein soll.

Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts ist unanfechtbar.

http://www.oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/rechtswidrigkeit-des-wildtierverbots-fuer-zirkusauffuehrungen-in-hameln-vom-oberverwaltungsgericht-bestaetigt-151691.html
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 10.03.2017, 09:40

Wildtiere im Zirkus weiterhin erlaubt - Ausschuss lehnt Petition ab

Zwickau. Zirkusse dürfen auch weiterhin mit ihren tierischen Attraktionen in Zwickau auftreten. Der Haupt- und Verwaltungsausschuss hat am Donnerstag eine Petition, mit der der Verein Animal Identification Service (AIS) ein Wildtierverbot in der Manege durchsetzen wollte, mit acht Stimmen und einer Enthaltung abgelehnt. Im Mittelpunkt stand vor allem die formale Frage, ob die Stadt Zwickau dafür überhaupt zuständig ist. "Nach unserer Auffassung fällt ein Verbot in die Kompetenz des Gesetzgebers, also des Bundes", sagte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD). Die Räte folgten dieser Argumentation, zumal bisher auch die meisten Gerichte kommunale Wildtierverbote für rechtswidrig erklärt hatten.

Mehr unter: http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/ZWICKAU/Wildtiere-im-Zirkus-weiterhin-erlaubt-Ausschuss-lehnt-Petition-ab-artikel9853427.php
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 10.03.2017, 12:35

Circusworld hat geschrieben:Rechtswidrigkeit des „Wildtierverbots“ für Zirkusaufführungen in Hameln vom Oberverwaltungsgericht bestätigt
Mit Beschluss vom 2. März 2017 (Az. 10 ME 4/17) hat der 10. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts die Beschwerde der Stadt Hameln gegen einen Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Hannover zurückgewiesen, mit dem sie verpflichtet worden war, trotz eines vom Rat beschlossenen „Wildtierverbots" über die Gastspielerlaubnis für eine Zirkusaufführung neu zu entscheiden.

Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts ist unanfechtbar.

http://www.oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/rechtswidrigkeit-des-wildtierverbots-fuer-zirkusauffuehrungen-in-hameln-vom-oberverwaltungsgericht-bestaetigt-151691.html


Die Stadt Salzgitter hat auf Grund des Urteils des OVG in Lüneburg mit sofortiger Wirkung das Wildtierverbot für Circusunternehmen zurück genommen. :)
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 23.03.2017, 10:58

Kein Tierverbot in Frankfurt
Zirkusse mit Wildtieren dürfen weiterhin in Frankfurt auftreten. Im Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordenten spricht sich die Mehrheit dafür aus, diesen weiter Plätze anzubieten.

Soll die Stadt Frankfurt Plätze an Zirkusse vergeben, wenn dort dressierte Tiere auftreten? In der Römer-Koalition herrscht über diese Frage Uneinigkeit, wie am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordneten deutlich wurde.

„Wir konnten uns leider nicht durchsetzen“, sagte Wolfgang Siefert (Grüne). Seine Fraktion hätte gerne einem Antrag der Linken zugestimmt, wonach Zirkusse mit Wildtieren keine Gelegenheit zu Aufführungen bekommen sollen. CDU und SPD, die in der Koalition stärker vertreten sind als die Grünen, hätten sich aber durchgesetzt. So lehnte die Mehrheit der Stadtverordneten die Vorlage ab.

Der CDU sei der Antrag zu pauschal, sagte Fraktionsmitglied Martin Daum. Es gebe ernstzunehmende Ansichten, wonach den Tieren die Kunststücke in der Manege Spaß machten. Deshalb sei es nicht angebracht, Zirkusse zu verbannen, „zumal es um die wirtschaftliche Existenz geht“. Die Haltung der Tiere in den Käfigen müsse aber überwacht werden.

Mehr unter: http://www.fr.de/frankfurt/tier-in-frankfurt-kein-tierverbot-in-frankfurt-a-1244635?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook#link_time=1490165872
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 24.03.2017, 08:13

LÖHNE
Verbot für Zirkusse mit Wildtieren wackelt
In der nächsten Ratssitzung hebt der Rat mit großer Wahrscheinlichkeit einen entsprechenden Beschluss aus dem Jahr 2015 auf. Das Verbot ist juristisch wohl nicht haltbar

Für Fans des klassischen Zirkus wäre es eine gute Nachricht. „Circus Krone", der größte Zirkus Europas, hat sich im August 2016 tatsächlich bei der Stadt um ein Gastspiel im Jahr 2018 auf dem Festplatz beworben. Doch auch von der Aussicht, nach Jahrzehnten wieder diesen legendären Zirkus in der Stadt zu haben, ließ sich die Stadt nicht locken.

Die Bewerbung wurde abgelehnt. Der Grund: Im November 2015 hat der Löhner Rat beschlossen, öffentliche Flächen nicht mehr Zirkussen zu überlassen, wenn diese Wildtiere halten. Die SPD hatte mit Verweis auf den Tierschutz einen entsprechenden Antrag gestellt.

Jetzt muss der Rat seinen Beschluss wohl zurücknehmen. Rechtliche Gründe sorgen dafür. In einem vergleichbaren Fall hat das Verwaltungsgericht Hannover im Januar 2017 die Stadt Hameln verpflichtet, die Bewerbung eines Zirkus mit Wildtieren bei der Vergabe eines öffentlichen Platzes zu berücksichtigen, was zuvor abgelehnt wurde.

Mehr unter: http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/loehne/loehne/21727765_Verbot-fuer-Zirkusse-mit-Wildtieren-wackelt.html
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 25.03.2017, 02:11

LANDESDIREKTION KIPPT WILDTIERVERBOT

Die Zurschaustellung von Wildtieren in Zirkussen sollte in Chemnitz der Vergangenheit angehören. Im August 2016 wurde dafür ein Verbots-Beschluss vom Stadtrat erlassen. Nun wurde dieser allerdings von der Sächsischen Landesdirektion gekippt.

Die Landesdirektion bezieht sich in einem Schreiben vom 8. Februar dabei auf die vom Grundgesetz garantierte Berufsfreiheit, welche höher zu bewerten sei, als der Beschluss des Chemnitzer Stadtrates. Zudem habe der Gesetzgeber in Berlin noch keine juristische Grundlage für einen solchen Beschluss geschaffen.

Zu einer Aufhebung des Beschlusses wird es laut Bürgermeister Miko Runkel in jedem Fall kommen, selbst wenn die Stadträte dagegen stimmen.

Mehr unter: https://www.sachsen-fernsehen.de/landesdirektion-kippt-wildtierverbot-346831/
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 28.03.2017, 22:21

WILDTIERVERBOT RECHTSWIDRIG
Manege frei für Wildtierzirkusse in Osnabrück

Das vom Rat beschlossene Wildtierverbot für Zirkusaufführungen in Osnabrück erweist sich als Papiertiger. Mit Charles Knie kommt Ende Mai erneut ein Wildtierzirkus in die Stadt.
Auf seiner Internetseite wirbt der Zirkus Knie für insgesamt fünf Vorstellungen an der Halle Gartlage vom 27. bis 29. Mai 2017 . Außerdem soll es am Premierentag eine mehrstündige Tierschau geben: Zirkus Knie führt nach eigenen Angaben um die 100 Tiere aus 30 verschiedenen Arten mit, darunter Zebras und Kängurus.
Beides Exoten, die eigentlich nie mehr eine Manege in Osnabrück hätten betreten sollen.

Mehr unter: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/871920/manege-frei-fuer-wildtierzirkusse-in-osnabrueck
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 28.03.2017, 22:26

Direktorin: „Wir kommen trotzdem”
Mitte April gastiert der Circus Probst auf dem Schützenplatz - trotz Wildtierverbots

Auch wenn sein Gastspiel von einer breiten Mehrheit des Emder Rates nicht erwünscht ist, wird der Circus Probst vom 20. bis 23. April sein Festzelt auf dem Schützenplatz aufschlagen. „Wir kommen trotzdem”, stellte Direktorin Brigitte Probst auf EZ-Anfrage klar. In der Manege werden auch Tiger zu sehen sein. Eigentlich hatte die Mehrheit der Ratsleute mit dem sogenannten „Wildtierverbot” von letzter Woche klargemacht, dass Zirkusse mit Elefanten, Raubkatzen und Co. künftig einen Bogen um die Stadt machen sollen. Ein Beschluss, von dem sich erneut zeigt, dass er nur symbolischer Natur ist.

Mehr unter: https://www.emderzeitung.de/emden/~/direktorin-wir-kommen-trotzdem-639004/
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 30.03.2017, 21:21

Die Städte Soest und Bremen haben dem VDCU (Verband der Circusdirektoren) schriftlich mitgeteilt, dass es dort auf Grund der aktuellen Rechtslage keine Wildtierverbote nicht geben wird. :D
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 14.04.2017, 15:30

Kommunale Wildtierverbote haben in einem aufgeklärten Gemeinwesen nichts zu suchen. Boris Palmer, Becks Amtskollege in Tübingen, hat dies erkannt. In einem Facebook-Statement schreibt er, dass man Wildtiere im Zirkus genauso wenig verbieten könne wie die Produktion von Fleisch. Er werde deshalb im Tübinger Stadtparlament gegen ein Wildtierverbot für Zirkusse stimmen.

http://www.presseportal.de/pm/103332/3319841
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 20.04.2017, 20:53

Die Kommunalaufsicht Saarbrücken teilt in vollem Umfang die Rechtsauffassung des OVG Lüneburg, dass kommunale Wildtierverbote rechtswidrig sind
Damit ist das Wildtierverbot für Circus in Saarbrücken Makulatur und muss aufgehoben werden.
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Re: Immer mehr Städte entscheiden sich gegen ein Wildtierbot

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 23.05.2017, 21:04

Bann abgelehnt: Weiterhin Zirkusse mit Wildtieren in Passau

Mit Beginn des Jahres 2019 sollten die Stadt Passau und ihre Tochtergesellschaften Zirkussen mit Wildtieren kein Gelände mehr zur Verfügung stellen – so lautete der Antrag, der vergangenes Jahr bei der Vorberatung im Ausschuss noch klar befürwortet wurde. Am Montag bei der endgültigen Entscheidung im Stadtratsplenum aber scheiterte er.
Damit ist er abgelehnt und auch Zirkusse mit Wildtieren bekommen weiterhin einen Platz von der Stadt Passau.

Mehr unter: http://www.pnp.de/lokales/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/2520487_Bann-abgelehnt-Weiterhin-Wildtier-Zirkus-in-Passau.html
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