Vor 150 Jahren in der Schweiz

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Vor 150 Jahren in der Schweiz

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 19.06.2016, 22:40

Als die Schweizer Armee einen brünstigen Elefanten mit der Kanone erschoss
Vor 150 Jahren beendete in Murten eine Kanonenkugel das Leben eines ausgerasteten Zirkus-Elefanten. Die verrückte Geschichte hallt bis heute nach.

Am Anfang stand der Besuch des Circus Bell & Myers. Wanderzirkusse gab es damals viele, aber nur die Amerikaner führten zwei Asiatische Elefanten mit. Gross war deshalb das Aufsehen, als der Tross am 27. Juni in Murten einzog. Beim Rathausbrunnen spritzten sich die fremdländischen Riesentiere den Strassenstaub vom Leib und machten zum Gaudi der Bevölkerung ein paar Marktfahrer nass.


Das Gastspiel am Abend beim Schützenhaus war ausverkauft, die Menschen waren begeistert. Die Elefanten gehorchten ihrem Pfleger – dem sogenannten Kornak – aufs Wort und vollführten allerlei Kunststücke. Das böse Erwachen folgte am nächsten Morgen.

Der Elefantenbulle war in der Nacht völlig ausgerastet, hatte seinen Pfleger getötet, den Zwinger verlassen und im Städtchen alles kurz und klein geschlagen. Dann war er in den Stall zurückgetrottet. Die Geschichte verbreitete sich in Windeseile, die Menschen hatten jetzt Angst vor diesem unberechenbaren Riesen.

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