Kleine Episoden

Geschichten, Erinnerungen, Märchen und Gedichte

Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Admin » 08.07.2007, 12:57

Gestern abend im Zirkus Charles Knie in Lahr. Ein kleiner Junge am Rande der Logen greift bei der Luftnummer von Anthony Wandruschka nach dessen Seil. Dessen Assisent lässt den Jungen gewähren. Ganz intensiv blickt der Junge hinauf zum Trapez und hält mit beiden Händen das Seil. Er ist mittendrin im Geschehen, Teil einer Nummer. Nur wenige Besucher sehen diese kleine Episode am Rande. Neben mir sitzen Uwe Thiess, Kevin und Jan aus Melle. Beide schmunzeln wir über den Jungen.
Jan sagt plötzlich: Das wäre doch eine neue Einnahmequelle "Seilhalten für einen Euro pro Vorstellung". Wir grinsen alle vier. :lol:

Da erzählte Jan, dass am Vorabend in der Vorstellung ein Mann in der Loge vom Stuhl fiel, aus Schreck beim überraschenden Schockingabfaller von Anthony.
Nun passe ich auf meinen Vordermann auf und tatsächlich zuckt dieser zusammen und sein Körper bewegt sich rückwärts. Aber er sitzt fest auf seinem Stuhl. Ich sagte ihm, dass ich ihn schon aufgefangen hätte und wir lachen herzhaft darüber. :D
Mit circensischen Grüßen

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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Admin » 08.07.2007, 13:22

Ich hatte gestern ein spannendes Gespräch mit Sandro Montez über dessen Familiengeschichte. Darüber will ich mal eine Geschichte schreiben, wenn wir beide mehr Zeit dafür haben.

1973 flüchteten seine Eltern mit ihm aus der DDR, dies in einem Heuwagen des Circus Aramannt. Tief im Heu versteckt drei Menschen, nur mit ein paar Flaschen Wasser versorgt, der Vater mit seiner Peitsche (Handwerkszeug). Sandro still gestellt mit vier Schlaftabletten.
Circus Aramant hatte im Ostteil Heu eingekauft und darin wurden diese drei Flüchtlinge versteckt. Dies war aber kein reiner Liebesdienst für Kollegen, sondern wurde mit viel Ostmark beglichen.
Nach kurzer Fahrt ruft einer ob sie noch leben. Sandros Vater antwortet nicht, da er nicht weiss ob sie schon über der Grenze sind. Die Fahrt war ja nicht lang.
Im Westen Berlins bekommen sie DM 50 Begrüssungsgeld. Der Vater von Sandro gibt es sogleich aus und lädt den ganzen Circus zu einem Umtrunk ein. Seine Freude über die gelungene Flucht ist riesengross.

Nun im Westen bewirbt er sich bei vielen Circussen, aber es kommt kein Engagement zustande. So arbeitet er zunächst einige Jahre privat. Erst mit dem Start des Circus Roncalli bekommt er seinen erneuten Einstieg beim Circus und was daraus sich entwickelt hat, beweist dessen Sohn Sandro mit den besten Dressuren in unseren schönsten Circussen.

Sando Montez heisst in Wirklichkeit Sandro Krämer, aber auch das ist nur ein Teil der Wirklichkeit. Denn eigentlich hiesse er Sandro Levy. Aber im Dritten Reich änderten sie ihren Familiennamen um zu überleben. Sie nahmen dazu einfach den Familiennamen ihrer Nachbarn.
Die Levy`s stammten ursprünglich auf Frankreich. Unter seinen Vorfahren waren auch eine Prinzessin und ebenso ein Zigeuner, der vom Pferdehandel lebte.
Aus dieser biografischen Mischung ergab sich einer unserer besten Dresseure und diese Wandlungen im Schicksal dieser Familie zeigt uns deutlich was das Leben immer wieder für Überraschungen bietet. ;)
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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Admin » 17.07.2007, 23:14

Ebenbürtigkeit

Beim legendären Circus Carl Althoff war auch nicht alles rosig und es gab immer wieder Zeiten, in denen die Artisten wochenlang keine Gagen bekamen, da das Geschäft nicht so gut lief.
In den Sechzigerjahren war dort Karah Khavak mit Krokodilen und Schlangen engagiert. Der Senior Ludwig Kocka wartete eine Weile ab und dann liess er durch seine Tochter der Direktion ausrichten, dass er auftrittsbereit sei, die Manege aber erst betrete, wenn er die ausstehende Gage der letzten zwei Wochen in der Tasche habe.
So stand er im vollen Kostüm mit seinen Söhnen Leici und Tommy (die heute als Karah Khavak auftreten) und den Tieren im Satteleingang und wartete. Kurz bevor sein Auftritt begann, kam eine Angestellte mit einem Umschlag und steckte diesen Ludwig Kocka zu. Dann trat er auf.
Von diesem Tag an bekam er immer pünktlich seine Gage, wie nur wenige andere Artisten auch.
Das war bei Besonderheit mit „Schmacke“ Carl Althoff, man musste im die „Schneid abkaufen“. Wer ihm höflich aber bestimmt die Stirn bot, den achtete er. Wer vor ihm buckelte, den benutze er.
Ein gerissener Geschäftsmann mit vielen Launen, dem ich immer lieber aus dem Weg ging. Ich verstand mich besser mit Corty, den wir höflich mit „Herrn Corty“ ansprachen und der ein temperamentvoller und lustiger Mann war bzw. heute immer noch ist. :D
Erst kürzlich trafen wir uns wieder mal beim neuen Zirkus Charles Knie und plauderten über diese vergangenen Zeiten. ;)
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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Admin » 10.06.2008, 15:54

Missverständnisse

Auf den Ermässigungskarten des Österreichischen National-Circus Louis Knie steht unter den Eintrittspreisen "Preise inklusiv aller Gebühren".
Dies führte nun dazu, dass einige Besucher davon ausgingen, dass mit dem Besuch des Circus alles inklusiv sei, also auch der Besuch der Tierschau, das Popcorn und Getränke in der Restauration, die Souvenirartikel, usw. .
Mit vehementer Dreistigkeit forderten diese solche Zusatzleistungen ein. Einzelne wurden sogar unverschämt laut.
Was diese alles unter "Gebühren" verstehen ?? Die Billigmentalität treibt schon seltsame Blüten in unser Gesellschaft.
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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Wolfgang A. » 18.08.2008, 12:25

Auf unserer Österreich-Tournee '74 standen wir sechs Wochen in Wien. Drei Wochen am Prater und drei Wochen im 10.Bezirk(Wien-Favoriten). Hier in Favoriten gab es, direkt am Platz, eine kleine Eckkneipe. Das Troststüberl. Benannt nach der Straße in der es lag. Passte wunderbar. Jeden Abend nach der letzten Vorstellung tauchten wir dort auf um uns einige "gespritzte" ( halb Wein, halb Selter) zu genehmigen. Wir freundeten uns mit den Stammgästen an. Bald kam heraus, dass das Beisel eine Theken - Fußballmannschaft hatte. Im weinseligen Zustand kam es dann zu der Abmachung eines Fußballspieles. Theken- Mannschaft gegen Circus. Wir hatten, was Sportzeug anbelangte nichts und erhielten die zweite Garnitur, inclusive Fußballschuhe, vom FC Troststüberl. Nachdem die Genehmigung unserer Chefin vorlag, sollte es am kommenden Sonntag Vormittag losgehen. Bis auf die Artisten durfte jeder, der einigermaßen mit dem Ball umgehen konnte, spielen. Harry, einer unser Fahrer wollte das Tor hüten. Hatte zwar keine Erfahrung, bestand aber darauf, da er ja alles eingefädelt hatte,unter anderem auch, dass unsere Gegner samt Frauen am Abend kostenlos in die Vorstellung durften.Es war ein herrliches Spiel. Elf Spieler, die mit den anderen Elf machten was sie wollten. So fielen dann auch die Tore Reihenweise gegen uns.Ging der Ball nach links, flog Harry nach rechts und umgekehrt. So stand es denn kurz vor Schluss 12:0 für das Troststüberl. Mit unserem letzen Angriff schoss ausgerechnet derjenige von uns, der nach eigener Aussage vom Fußball überhaupt keine Ahnung hatte, den Ehrentreffer. Trotz dieser Packung hatten wir alle einen riesigen Spaß. Auch die Zuschauer, die zu fast 100% vom Circus waren.So gibt es immer Geschichten, an die man gerne zurück denkt.
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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Wolfgang A. » 04.09.2008, 18:31

Im April '74 ging es von Kirchheim/Teck nach Waldshut. Dazu musste der Zug einen Bogen durch die Schweiz fahren. Lang war die Strecke nicht. Es ging über Schaffhausen wieder nach Deutschland auf Waldshut zu. Kurz vor Schaffhausen, die Rheinfälle waren schon zu sehen, gab es mal wieder einen Stop um einen Fahrplanmäßigen Zug vorbei zu lassen. Linker hand die Rheinfälle,rechts nichts als Weiden. Die Kühe darauf trugen alle Glocken. Da kamen einige von uns(ich eingeschlossen) auf die glorreiche Idee, die müssen wir haben. Wir pirschten uns also an die Tiere heran, die auch nicht einmal weg liefen. Schon hatten einige die Riemen der Glocken gelockert, als plötzlich ein großes Geschrei ertönte. Wir schreckten auf und sahen einige Leute mit Knüppeln angelaufen kommen. Wir aber nichts wie weg und hatten auch das Glück, das sich in diesem Moment der Zug wieder in Bewegung setzte. das war unsere Begegnung mit der Schweiz. :D
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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Admin » 12.09.2008, 22:27

Solche "Dummheiten" trieben wir auch öfters, vor allem auf den Kohlehalden der Bahnhöfe, wo wir uns mit Briketts eindeckten. ;)
Da stand auch mal eine Wagon voller Äpfel und wir holten uns eine Reisevorrat.
Aber es waren bittere Mostäpfel und so wurden es Wurfgeschosse von den Loren herab und so wurden passende Ziele gesucht. Das waren Blumentöpfe und einmal auch eine Fensterscheibe, welche unbeabsichtigt zu Bruch ging. :roll: Zum Glück hielt der Zug nicht an. :?
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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Wolfgang A. » 04.10.2008, 17:46

Hier das herrliche Erlebnis, das wir in der Stadt Fritzlar hatten.
Am Samstag Abend war die letzte Vorstellung. Sonntag sollte nur noch Tierschau sein, wegen dem Volkstrauertag. Die Abfahrt ins Winterquartier war für Dienstag Abend vorgesehen. So brauchten wir am Samstag nach der Vorstellung nur noch aufräumen und und wollten dann ein Lokal in der Stadt aufsuchen.Die Restauration war nämlich zum Bersten voll. Es wurde eine Art Saisonabschied gefeiert, worauf wir keine Lust hatten. Ins Zentrum ging es einen leichten Berg hoch. Auf halber Strecke lag eine Bar. Während die etwas älteren Semester weiter ins Zentrum gingen, blieben wir anderen hier. Wir hatten schon einiges zu uns genommen, als die Tür aufgerissen wurde und unser Betriebsleiter Hoffmann mit den Worten : "Sturmwarnung" in den Laden stürmte. Wir sprangen alle auf und wollten zahlen. Hoffmann jedoch blieb an der Tür stehen und nahm unsere Deckel, auf denen unsere konsumierten Bestellungen standen. Er wollte alles bezahlen und später mit uns abrechnen. Wir stürmten den Berg runter und machten uns an die Arbeit. Das Sturmseil wurde gezogen, sämtliche Seile nochmal nachgezogen, die Gradinwagen an das Zelt rangiert und mit Seilen mit dem Zelt verbunden. Auch sämtliche LKW's und Traktoren wurden an das Chapiteau gebunden. Rund um dieses wurde ein ca. dreißig cm tiefer Graben gezogen. Es hatte angefangen zu regnen und auch der Wind wurde stärker. Während die Kollegen unten arbeiteten, sicherten mein Kollege Hirsch und ich uns mit einem Seil und stiegen auf das Chapi. Bei normalem Wetter sind wir stets ohne Seil nach oben. Dafür war das beste Schuhwerk Gummistiefel oder Barfuss laufen.Um die Hüfte hatte sich der Hirsch ein kurzes Seil gebunden, an dem der Feuerwehrschlauch hing, mit dem wir das zusätzlich zum regen nass machen wollten, damit es schwerer wird und sich nicht aufbläht. Nach einer guten halben Stunde hatten wir unser möglichstes getan und versammelten uns um Mager, unserem Zeltmeister. Es ist keine Abwertung, wenn ich nur den Nachnamen nenne. Das war hier normal. Entweder wurde man beim Nach-oder Spitznamen gerufen.Auch die Stallkutscher waren mit ihren Zelten fertig.Da kam jemand wild mit den Armen fuchtelnd den Berg herab gerannt. Es war Kevin, der Flieger der Saltas. "Hoffmann hat Ärger in der Kneipe" rief er. Wir sahen Mager an. Der sortierte die älteren Kollegen als Sturmwache raus und meinte dann: " Ihr anderen rauf und Hoffmann raushauen." Darauf hatten wir bloß gewartet. Mit so etwa fünfzehn Mann stürmten wir los und direkt rein ins das Lokal. Da stand der Hoffmann, umringt von einigen Leuten und teilte aus.Wir stürzten uns mitten rein ins Getümmel. Es blieb nichts heil in dem Laden. Von der Musikbox her, die immer noch lief, war das Liede: der Junge mit der Mundharmonika, zu hören. der "schwarze Udo", ein Ur-Bayer, und ich, wir sahen uns an und gingen dann auf die Box zu, fasten jeder an einer Seite an, hoben an und ließen sie dann fallen. Worauf hin diese dann ihren geist aufgab. Von der Eingangstür her rief ein Kollege, das draußen jede Menge Polizei vorgefahren war. Es kam aber niemand von denen rein. Nachdem der Laden zu Bruch war und auch die Leute nicht mehr gut aussahen, bedienten wir uns an den heil gebliebenen Flaschen und gingen.Alles war nur gekommen, weil der wird den Hoffmann betrügen wollte, was der sich natürlich nicht gefallen ließ. Dieser fragte dann draußen einen Polizisten, weshalb die nicht eingeschritten sind. Der meinte dann, das es sich nicht lohnen würde. zwei Wochen zuvor war der Laden schon von Soldaten einer in der Nähe gelegenen aus gleichen Gründen zerlegt worden. Es gab keine Anzeige von Seiten des Wirtes oder der Polizei und so zogen wir ab. Leider waren zwei Kollegen so blöde, die in ihrem Dunast die Polizei anzupöbeln. Dafür durften sie dann die Nacht in deren Gewahrsam verbringen. Wie gesagt: ein herrliches Erlebnis. :twisted: Der Sturm hatte zwar angehalten, aber keinen Schaden angerichtet.
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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Ingo Böckmann » 22.06.2010, 08:13

Manchmal bin ich ich etwas traurig und erschrocken,wie sich im Laufe des Lebens die kindliche Naivität verflüchtigt:
Am Wochenende mußte ich bei Krone herzhaft lachen!
Es war Pause und ein kleineres Mädchen wollte gerne die Tierschau besuchen.Da diese natürlich "extra kostet" verneinte die Mutter und redete ihr diese aus-da gab es natürlich eine kleine Enttäuschung,die aber noch ganz gut weggesteckt wurde.
Trotz dessen bekam die Kleine plötzlich ein breites Grinsen auf ihr Gesicht,und mit fröhlicher Erregung und "da sind die Löwen-da sind die Löwen"-Rufen,rannte sie los.Ich fragte mich,was sie wohl meinte-die Löwenanlagen waren nämlich von dieser Ecke aus nicht im Geringsten einsehbar ?
Schliesslich des Rätsels Lösung:Ziemlich verduzt blieb sie vor dem "Löwenwagen"stehen,der zu ihrem Leidwesen allerdings keine Löwen beinhaltete-sondern die Heizungs(Klima?)anlage!Sie hielt die Luftschläuche,die vom Wagen ins Chapiteau führten,für die Tunnel,durch die die Tiere in die Manege gelangen! :D ;)
Immer wieder verblüffend,auf welche Ideen die Kleinen kommen-aber ich bin mir sicher,ich war nicht anders . . . ;)
mit freundlichen Grüßen Ingo
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Re: Kleine Episoden

Ungelesener Beitragvon Admin » 01.09.2013, 11:47

Ein Circusdirektor erzählte mir letztes Jahr folgendes:
Vor seinem Zelt eine Demo und ein junger Mann brüllt Beleidigungen in ein Megaphon. Der Circusdirektor geht auf diesen zu und sagt laut. "Wenn Du damit nicht sofort aufhörst, schlage ich das Megaphon kaputt." Das hört ein Polizist und sagt er dürfe das nicht. Sagt der Circusdirektor: "Das ist mir scheissegal. Ich höre mir diese Beleidigungen nicht weiter an. Sie können mich dann anzeigen, die Strafe und das Megaphon bezahle ich. Aber dieses Geplärre hört nun sofort auf."
Der junge Mann erschrak, da der Circusdirektor nach dem Megaphon greifen wollte. Schnell steckte er es in eine Tasche und verliess den Platz. :)
Mit kluger Entschlossenheit kommt man manchmal auch zum Ziel !
Mit circensischen Grüßen

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