Circus Archiv von Gisela und Dietmar Winkler

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Circus Archiv von Gisela und Dietmar Winkler

Ungelesener Beitragvon Admin » 05.07.2007, 13:08

http://www.circusarchiv.de/

Das Archiv besteht seit 45 Jahren, sammelt und bewahrt Dokumente zur Geschichte von Artistik, Zirkus, Varieté und Schaustellerwesen.
Anliegen ist es, die Tradition der Zirkuskunst zu bewahren und der Forschung zugänglich zu machen
Mit circensischen Grüßen

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Re: Circus Archiv von Gisela und Dietmar Winkler

Ungelesener Beitragvon Circusworld » 11.11.2016, 00:43

Gisela und Dietmar Winkler bauten ein einmaliges Archiv zum Thema Zirkus auf

Niederschönhausen. Das Haus in der Waldowstraße 28 ist ein Haus voller Geschichte und Geschichten. In ihm bauten Gisela und Dietmar Winkler das wahrscheinlich umfassendste Zirkusarchiv Europas auf.

In diesem Haus wohnte Jahrzehnte vor ihnen einer der zu seiner Zeit bekanntesten Varietékünstler Berlins: Max Skladanowsky (1863-1939). Gemeinsam mit seinem Bruder Emil entwickelte er das Biocsop. Mit diesem stellten sie Ende des 19. Jahrhunderts die ersten bewegten Bilder her. Später traten sie im Varieté Wintergarten auf und zeigten dort ihre Kurzfilme. Eine Berliner Gedenktafel am Haus erinnert heute an Max Skladanowsky.

„Viele Jahre lebten wir noch mit Skladanowskys Tochter im Haus“, so Dietmar Winkler. Als sie starb, hinterließ sie den Winklers etliche Erinnerungsstücke. Die passen in ihr Zirkusarchiv. Die Winklers sammeln nämlich circensische Schriftstücke, Fotos, Plakate, Programmhefte und Kleinrequisiten. „Ich interessiere mich von Kindesbeinen an für Zirkus“, sagt Dietmar Winkler. Der 71-Jährige wuchs in einer kleinen Stadt im Erzgebirge auf. „Bei uns gastierten viele kleine Zirkusse. Die kamen nicht bis in die Hauptstadt Berlin. Sie schlugen in den vielen kleinen Städten im ganzen Land ihre Zelte auf.“

Schon als Kind begann Winkler, Programmhefte zu sammeln. Als junger Mann studierte er an der Verkehrshochschule in Dresden, ging zur Post und wurde schon bald Abteilungsleiter. Der Zirkus ließ ihn aber nicht los. Dieses Interesse brachte ihn in den 70er-Jahren auch mit seiner Frau Gisela zusammen. Die 72-Jährige war beim Berliner Hentschel Verlag für die Unterhaltungskunst zuständig. „Zu meinem Aufgabenbereich gehörten auch Publikationen über das Thema Zirkus“, erinnert sie sich. Der Verlag gab auch die Zeitschrift „Unterhaltungskunst“ heraus. Dietmar Winkler begann, für diese Zirkus-Rezensionen zu schreiben.

Mehr unter: http://www.berliner-woche.de/niederschoenhausen/leute/gisela-und-dietmar-winkler-bauten-ein-einmaliges-archiv-zum-thema-zirkus-auf-d112405.html
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