Circus Carlos (Karl Kollmann)

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Circus Carlos (Karl Kollmann)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 24.05.2020, 21:02

Kleiner Zirkus in großer Not
Frontenhausener Zirkus bittet um Hilfe

Die Corona-Krise bringt den Zirkus Carlos in finanzielle Schwierigkeiten. Die geplanten Vorstellungen sind alle abgesagt. Dadurch fehlen nach der Winterpause die Zuschauer und damit die finanziellen Mittel, um die Versorgung der Tiere zu gewährleisten.
Familie Kollmann bittet die Bevölkerung um Mithilfe, den Circus Carlos am Leben zu erhalten. Wer kann dem Familienbetrieb helfen? "Der Circus Carlos hat noch nie in seiner Laufbahn um Hilfe gebeten, doch derzeit leiden wir unter den Auftrittsverbot, welches aufgrund der Corona Pandemie verhängt wurde!", sagt der 34-jährige Zirkusdirektor und Tierlehrer Karl Kollmann.

Mehr unter: https://www.idowa.de/inhalt.kleiner-zir ... ced81.html
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Re: Circus Carlos (Karl Kollmann)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 17.06.2020, 23:34

ZIRKUS CARLOS
Leere Manegen und leere Kassen

Eigentlich hätte es nach der Winterpause im April wieder losgehen sollen. „35 Gastspiele hatten wir für die Saison gehabt, wir waren startklar“, sagt Karl Kollmann, Direktor und Tiertrainer vom Zirkus Carlos: „34 davon haben uns inzwischen abgesagt. Die letzte, der Weihnachtsmarkt, ist noch unsicher. Wenn wir nicht auftreten dürfen, fehlen die Zuschauer, damit unser Lohn und Brot. Wir sehen uns im größten Notfall mit 15 Monaten ohne Einkünfte konfrontiert.“
Bereits in der achten Generation ist der Zirkus in Familienhand und die Lebensgrundlage der Kollmanns: Vater, Mutter, drei Kinder, Bruder und Schwägerin mit Sohn sowie angestellte Tierpfleger sind auf die Einnahmen aus den Gastspielauftritten dringend angewiesen. Doch die sind nun abgesagt. Alle Personen leben derzeit im Winterquartier in Frontenhausen und warten: „Bis es heißt, wir dürfen wieder losfahren. Sowas wie jetzt gab’s noch nie“, sagt Karl Kollmann

Mehr unter: https://www.wochenblatt.de/panorama/lan ... 0&0&329941
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Re: Circus Carlos (Karl Kollmann)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 22.08.2020, 20:47

ZIRKUS CARLOS
Ein Lichtblick am Ende des Tunnels

Im Winterquartier in Frontenhausen war seit März ein kleiner Zirkus gestrandet (das Wochenblatt berichtete). Dafür, dass ihnen so viele Menschen in der schweren Zeit geholfen haben, möchte sich Familie Kollmann vom Circus Carlos nun öffentlich bedanken – und verkündet vorsichtig optimistische Neuigkeiten.
Die Stimmung im Winterlager, das im Corona-Sommer als Notlösung dienen musste, ist geschäftig. Planen werden ausgerollt und auf Stangen gezogen. An allen Ecken und Enden gibt es etwas zu tun. Der Fuhrpark wird reisefertig gemacht. Es geht wieder los – wenn auch nicht zum Zirkus.
„Wir dürfen immer noch keine regulären Gastspiele geben. Aber eine befreundete Schaustellerfamilie hat etwas Unglaubliches organisiert“, so Karl Kollmann, Direktor und Tiertrainer vom Circus Carlos. „In Deggendorf wird es ab dem 2. September einen Familienpark geben, auf dem wir Schausteller mit Fahrgeschäften, Autoscooter und vielem mehr endlich wieder aufbauen können. Sogar ein Biergarten ist dabei! Das Areal wird dazu eingegrenzt und ein Hygienekonzept umgesetzt, so dass für Sicherheit gesorgt ist.“
Aus ganz Bayern haben Schausteller wie die Kollmanns vor, nach Deggendorf zu reisen. „Für uns ist diese Zusage eine riesengroße Hoffnung“, so Jessica Kollmann und fügt hinzu: „Wir hätten nicht mehr gewusst, wie es sonst weitergeht.“ Bereits in der achten Generation ist der Circus Carlos in Familienhand. Auf die Einnahmen aus den Gastspielauftritten sind die Kollmanns dringend angewiesen. Doch ohne Volksfeste gibt es keine Gastspiele – eigentlich.
Initiatoren des neuen Familienparks, der von 2. bis 27. September in Deggendorf stattfinden soll, sind Alexander Störzer und Alexander Zinnecker. Beide standen seit Mai in Kontakt mit der Stadt, um den Familienpark – unter anderem mit Break Dance, Hupferl, Musikexpress, Kinderkarussell, Familienachterbahn, Babyflug – auf die Beine zu stellen. Von Mittwoch bis Sonntag soll es also wieder Gaudi für die Besucher und Hoffnung für die Schausteller geben, den nächsten Winter zu überstehen.
Initiator Alexander Zinnecker erzählt: „Es war teilweise so, dass Kollegen nicht einmal mehr das Spritgeld hatten, um nach Deggendorf zu kommen.“ Die Ausnahmesituation befördert Solidarität. „Wir helfen uns gegenseitig“, so Zinnecker. „Wir tauschen etwa LKW, damit jeder seine Transporte fahren kann. Viele Fahrgeschäfte brauchen Aufbaupersonal – weil auch das gerade nicht leistbar ist, packt jeder bei jedem mit an.“

Mehr unter: https://www.wochenblatt.de/boulevard/la ... 0&0&335677
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