Circus Feraro (Hermann Schmidt)

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Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Admin » 12.07.2008, 15:34

Circus Feraro heute in Pfullendorf am äussersten Stadtrand, auf einer weit von der Strasse wegliegenden Wiese (gegenüber der Kirche "Maria Gray"), wo noch nie ein Circus stand.
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von robert z. » 13.07.2008, 18:34

Trotz der Zeltteilung von vor ca 2Jahren noch ein ansprechendes Unternehmen. Respekt. Habe ihn mal 2001 in Erding stehen sehen, da war es schon ein großer Familiencircus. Er war ja die letzten Jahre nur im Münchner Umland bis hinter an die Österreichische Grenze.

Robert Z.
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Zirkus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Gisela » 17.04.2012, 18:49

Artisten im Regen - Flut in der Manege
Als hätte der kleine Familienzirkus Feraro nicht schon genug Probleme: erst die lange Winterpause ohne Vorstellungen und Einnahmen in Markt Schwaben, dann musste die Hauptartistin operiert werden und für zwei Wochen auf ihre Auftritte verzichten, und jetzt das schlechte Wetter. Der viele Regen in den vergangenen Tagen hat die Wiese beim Vaterstettener Reitsberger Hof in einen matschigen Acker verwandelt. "Wir sind fast abgesoffen", klagt Zirkusdirektor Hermann Schmidt.

Am Montag habe er sogar fast eine Vorstellung abrechen müssen, weil das Wasser beinahe die Manege geflutet hätte. Das hat die Großfamilie im letzten Augenblick verhindern können. "Wir haben im ganzen Eingangsbereich Kies aufgeschüttet", erzählt Schmidt. Trotzdem: Die Tournee kann der Zirkus nicht wie geplant fortsetzen, denn an ein Wegkommen aus Vaterstetten ist derzeit nicht zu denken. Der Grund: Würden die schweren Zirkuswagen, die mit den Rädern schon halb im Morast versunken sind, die Wiese verlassen, würden sie einen regelrechten Flurschaden anrichten. "Das wollen wir natürlich nicht", sagt Schmidt. Und leisten kann sich das Unternehmen einen solchen Abzug erst recht nicht.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebe ... -1.1335211
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Re: Zirkus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Gisela » 27.06.2012, 06:47

Familienzirkus Feraro kommt
Traunreut (mix). Der Zirkus Feraro gastiert von Freitag bis Montag in Traunreut. Der als „Schlangenzirkus“ bekannte Zirkus hat seit 20 Jahren eine enge Bindung an Traunreut, bezog mehrere Jahre hintereinander sein Winterquartier in Matzing und pflegt nach wie vor viele Freundschaften in der Stadt.

Zirkusdirektor Hermann Schmidt-Feraro freut sich schon auf das Engagement in Traunreut. In Ruhpolding verlängerte der Zirkus kurzfristig sein Engagement und fängt erst am Mittwoch in Traunreut mit dem Aufbau an. Im zweistündigen aktuellen Programm gibt es zahlreiche Höhepunkte, darunter Artistik in und über der Manege, viel zu lachen mit sechs Clowns, von denen der jüngste erst sechs Jahre alt ist, und jede Menge sehenswerte Tierdressuren.

http://www.chiemgau-online.de/portal/lo ... 53546.html
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Re: Zirkus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Gisela » 15.09.2012, 06:17

Wegen Plakatverbot: Zirkus muss Miesbach absagen
Der Zirkus Feraro, der derzeit in Holzkirchen gastiert, wollte vom 11. bis 17. September in Miesbach sein Zelt aufbauen. Doch die Zirkus-Familie hat diesen Plan verworfen.

Grund ist das Miesbacher Plakatierungsverbot. Da die Waitzinger Wiese wegen des Container-Rückbaus erst 2013 wieder für Veranstaltungen nutzbar ist, haben die Feraros den Parkplatz der Royal Aero GmbH an der Maxlrainer Straße im Gewerbegebiet Nord als Alternative gefunden. Doch wer soll dort auf den Zirkus aufmerksam werden?
Es braucht also Plakatwerbung, doch ist in Miesbach untersagt, wie es beim Gewerbeamt der Stadt heißt. Da das Plakatieren überhand nahm, sei es verboten worden. Ausnahmen seien Anlässe wie Wahlen.

http://www.merkur-online.de/lokales/lan ... 03579.html
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Re: Zirkus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Gisela » 28.11.2012, 08:52

Winterquartier in der Kaserne
Brannenburg - Seit rund 200 Jahren hat sich die Familie Feraro dem Zirkus verschrieben. Schon 30 Jahre lang tingelt der Zirkus Feraro inzwischen vorwiegend im süddeutschen Raum über die Lande und erfreut mit seinen Darbietungen kleine und große Besucher. Heute führen Helene und Hermann Schmidt-Feraro in siebter Generation den Betrieb. Derzeit gehören dem Zirkus vier Familien mit über 20 Kindern und Erwachsenen sowie rund 40 Tieren an.

Doch gerade in den Wintermonaten, wenn die Kälteperiode vor der Tür steht, ist das Arbeiten nicht mehr möglich und das Ehepaar braucht für seine zehn Kinder und den Rest des Teams dringend ein Winterquartier. Diesmal hatte die Zirkusfamilie großes Glück. Wolfgang Endler, Inhaber der Modefirma "Timezone", die seit Anfang des Jahres Besitzer des ehemaligen Kasernengeländes in Brannenburg ist, hörte von den Nöten der Artisten. Der Tierliebhaber und sozial eingestellte Unternehmer habe sich sofort bereit erklärt, dem Zirkus samt Tieren sein Areal als Winterquartier kostenlos zur Verfügung zu stellen."Das Gelände ist für uns ideal. Die Kinder können auf den abgesteckten Flächen gefahrlos spielen und es ist genügend Platz für unsere 30 Transporter. Auch den Tieren haben wir einen schönen Freilauf schaffen können und alle fühlen sich hier sehr wohl", berichtet Hermann Schmidt.

http://www.ovb-online.de/lokales/rosenh ... 40858.html
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Gisela » 11.08.2014, 05:01

Seit dem 12. Juli 1984 hatte Vaterstetten keine Gastspiele mehr zugelassen
Erster Zirkus auf Gemeindegrund
Die Plakate, die für Anfang August ein Gastspiel des Zirkus „Feraro“ in Vaterstetten ankündigen hängen schon länger, ein kleines, aber entscheidendes Detail dürfte den wenigsten aufgefallen sein:...

http://www.b304.de/premiere-erster-zirk ... 47919.html
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Admin » 25.12.2014, 00:06

Der Kampf der Zirkusfamilie Feraro

Freising - Das Leben im Zirkus ist nicht einfach: Man weiß oft nicht, wie's weitergehen soll. So geht es auch dem Circus Feraro, der Quartier in Hirschau bezogen hat.

Immer wieder entscheiden sich Zirkusse, aufzugeben und sesshaft zu werden. Denn das unsichere und aufwändige Leben in dieser Branche hält nicht jeder durch. Man muss immer wieder neue Attraktionen finden, ist durchgehend auf Reisen, und das Publikum kommt, im Gegensatz zu früher, nicht mehr in Scharen. „Aufhören ist aber für uns keine Option“, sagt Hermann Schmidt-Feraro (58), Inhaber des Circus Feraro. „Wir werden unsere 200-jährige Tradition nicht nach der achten Generation aufgeben.“ Dafür brauchen sie aber Hilfe, um weiter zu machen können.

http://www.merkur-online.de/lokales/fre ... 30406.html
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Gisela » 25.10.2015, 04:34

Seit sieben Generationen in der Manege
Seit sieben Generationen in der Manege. Pfaffenhofen Pfaffenhofen (PK) Gut 30 Fahrzeuge und Anhänger stehen auf einer großen Wiese in Niederscheyern. Der Zirkus Feraro schlägt hier seine Zelte auf und lädt ein zu Akrobatik, Clowns und Tierdressur. Dass er aber nicht auf dem Volksfestplatz auftreten darf, enttäuscht Zirkuschef Hermann Schmidt-Feraro.

http://www.donaukurier.de/lokales/pfaff ... 00,3136626
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 06.12.2015, 15:55

Zitterpartie im Winterquartier

Leere Zelte, abgesagte Vorstellungen, hohe Futterkosten - Feraro hat eine denkbar schlechte Saison hinter sich. Ans Aufgeben denken sie dennoch nicht: "Wer in eine Zirkusfamilie hineingeboren wird, lebt für den Zirkus", sagen sie

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erd ... -1.2761905
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 09.10.2016, 15:01

„CIRCUS FERARO“ GASTIERT IN ROSENHEIM
„Wir kämpfen bis zum Schluss“

„Es wird irgendwie weitergehen“, sagt Hermann Schmidt, Chef des Circus Feraro. Irgendwie – denn der Familienbetrieb kämpft seit einiger Zeit ums Überleben. Weniger Besucher, Tierschützer und Reglementierungen der Kommunen erschweren den Künstlern das Leben. Aktuell gastiert der Zirkus in Rosenheim, danach geht es weiter nach Großkarolinenfeld.

„Wohl unserer Tiere steht an erster Stelle.“ Hermann Schmidt

Großwildtiere gibt es im Circus Feraro nicht. 40 Tiere sind mit den freischaffenden Künstlern unterwegs. „Pferde, Lamas, Ziegen, Pudel, um nur ein paar aufzuzählen.“ Spezialisiert ist der Zirkus auf ungiftige Schlangen, „wie Boas oder Pythons“.

„Unsere Tiere liegen mir sehr am Herzen“, sagt Schmidt. Dass daran jemand zweifeln könnte, versteht er nicht. „Wir haben strenge Auflagen vom Staat, die wir sowieso einhalten müssen.“ Doch gerade Tierschützer sind es, die dem Zirkus zusetzen. „Ich habe nichts gegen Tierschutz, im Gegenteil“, sagt Schmidt. Manche Aktionen der Aktivisten kann er jedoch nicht verstehen. „Da werden dann Käfige geöffnet und die Tiere rausgelassen“, bedauert der Leiter. „Auch bei uns ist das passiert. Zum Glück war unser Pferd zu faul und ist nicht auf die Straße gelaufen.“ Von Schutz könne hier keine Rede mehr sein, solche Aktionen würden die Tiere nur gefährden. „Wir quälen nicht. Ihr Wohl steht an erster Stelle.“

Manchmal würden aber auch Plakate überklebt, auf denen die Tierschützer dann schreiben, dass der Zirkus heute ausfalle, so Schmidt.

„Aber auch die Reglementierungen der Kommunen machen uns das Leben nicht leicht.“ Statt früher bis zu 100 Plakate, darf Schmidt teilweise nur noch 20 heraushängen. „Das lohnt sich überhaupt nicht mehr.“

Mehr unter: http://www.ovb-online.de/rosenheim/rose ... 21171.html
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 11.11.2016, 01:10

Tradition in siebter Generation

Seit 200 Jahren ist die Familie von Herman Feraro im Zirkusgeschäft. Einfach ist der Alltag seines kleinen Wanderzirkus' nicht: "Aber das wäre ein normales Leben auch nicht."

Sie leben ohne festen Wohnsitz und haben kaum Ersparnisse. "Man muss den Gürtel von Jahr zu Jahr enger schnallen und um die Existenz kämpfen", sagt Herman Feraro, Chef des Familienbetriebs Circus Universal Feraro, der wieder einmal auf dem Volksfestplatz in Erding sein Zelt aufgeschlagen hat.

Tierschützer, schlechte Wetterbedingungen und Konkurrenzveranstaltungen haben die Besucherzahlen in diesem Jahr zurückgehen lassen. "Wir haben oft Probleme mit Wildtierschützern", sagt Feraro. "Sie feinden uns an, indem sie Plakate verunstalten oder unsere Wohnwagen mit Graffiti besprühen. Und dabei haben wir gar keine Wildtiere."

Außerdem werde es immer schwieriger, überhaupt noch einen Platz zu finden, an dem sein Zirkus auftreten darf: "Viele Stadtverwaltungen lassen generell keinen Zirkus in ihre Stadt, da viele nicht pünktlich das Gelände räumen." Auch sein Zirkus habe es nicht leicht, obwohl er sich immer bemühe das Gelände "rechtzeitig und sauber zu hinterlassen", beteuert der 60-Jährige. Aus diesem Grund komme er seit mehr als 30 Jahren gerne nach Erding. Hier habe es nie Probleme gegeben. Auch nicht beeinflussbare Faktoren wie das Wetter spielten dem Zirkus dieses Jahr übel mit. Die starken Regenfällen und Unwetterwarnungen im Frühling und Sommer waren dafür verantwortlich, dass viele Besucher daheim blieben: "An Tagen mit extremen Wetterbedingungen mussten die Vorstellungen sogar ganz abgesagt werden".

Mehr unter: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erd ... -1.3241942
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 28.07.2017, 22:42

Schabernack, Fakir und Schlangen
Am Freitag ist in Siegenburg Zirkuspremiere. Die Artistenfamilie Schmidt-Feraro hat ihr Zelt beim Sportplatz aufgeschlagen.

Ein wenig Nostalgie hängt über dem Platz an der Jahnstraße in Siegenburg, beim Sportplatz. Dort gastiert seit paar Tagen der Zirkus „Feraro“. Seit über 200 Jahren gibt es diesen schon. „Ich bin sozusagen die siebte Generation“, sagt Familienoberhaupt und Zirkusdirektor Hermann Schmidt-Feraro. Am kommenden Wochenende sind die Vorstellungen.

„Zwei Stunden Zirkusprogramm, mit allem was das Herz begehrt!“ Hermann Schmidt-Feraro fügt aber gleich hinzu: „Raub- bzw. Wildtiere sucht man bei uns vergebens. Es ist kaum möglich, diese artgerecht in einem Zirkus zu halten.“

Maxi, Eddy und der Fakir „Ali Khan“

Dafür gibt es tanzende Ponys, ein großes, den Maxi, und ein kleines, den Mini. Dazu kommt der Eddy, ein Zwergpudel, dressierte Tauben und auch Ziegen. Und Schlangentänzerinnen.

Die jüngste Artistin der Familie, Tochter Angelina, wird eine Nummer mit großen Würgeschlangen zeigen. „Natürlich gehört zu einem richtigen Zirkusprogramm auch Artistik in und über der Manege“, sagt der Direktor.

Auch ein geheimnisvoller Fakir „Ali Khan“ sowie ein Messerwerfer haben ihre Auftritte. Und: „Ein Zirkus ohne Clowns ist kein Zirkus!“, sagt der Chefimpressario, „und deshalb haben wir gleich sechs Stück dabei die so allerhand Schabernack treiben!“

26 Personen arbeiten und leben im Zirkus Feraro, alle zehn Kinder sind mit dabei von neun bis 34 Jahren. „Zirkus ist nicht einfach nur eine Arbeit – es ist unser Leben!“

Die Schlangen und ihre Doubles

Schmidt-Feraro macht keinen Hehl daraus, dass es kein einfaches Leben ist. „Logisch müssen auch wir ums Überleben kämpfen, ein krankes Tier trifft uns sehr. Denn unsere Tiere sind wie Familienmitglieder und so werden sie hier auch behandelt.“

Mehr unter: http://www.mittelbayerische.de/region/k ... 45804.html
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 31.08.2017, 02:13

Atemberaubende Akrobatik in und über der Manege in Pöttmes
Der Circus Feraro ist ein Familienunternehmen mit 200-jähriger Tradition. Jetzt gastiert er am Volksfestplatz. Heute ist die letzte Vorstellung.

„Manege frei“ hieß es am Wochenende in Pöttmes: Der Wanderzirkus Circus Feraro zeigte auf dem Volksfestplatz vier Mal sein Programm. Zirkusluft schnuppern bedeutet in der heutigen Zeit der digitalen Medien Nostalgie pur. Beim zweistündigen Programm, das neben sportlicher Artistik in und über der Manege, lustigen Clownnummern auch Tierdressuren zeigte, kamen sowohl die kleinen als auch die großen Besucher auf ihre Kosten.
Auf sein 200-jähriges Bestehen kann das Familienunternehmen Feraro zurückblicken. Der Zirkus ist nicht nur der Beruf der Mitglieder, sondern auch ihr Leben. Die Urgroßmutter des heutigen Zirkusdirektors Hermann Schmidt-Feraro gehörte der berühmten italienischen Familiendynastie Orfei an, erzählt Schmidt-Feraro. Zu dem 25-köpfigen Familienunternehmen gehören neben zehn Kindern mittlerweile auch zwei Enkel.

Die fünf Familien, mittlerweile die siebte Generation, meistern 40 bis 50 Vorstellungen pro Jahr und zählen in der Branche zu den größten Familienunternehmen Deutschlands, wie Schmidt-Feraro sagt. Seine Kinder stehen alle hinter ihm und sind zum Teil gleich mit mehreren Auftritten am Zirkusprogramm beteiligt. „Und im Winter wird gemeinsam die Ausrüstung gepflegt und repariert“, berichtet Hermann Schmidt-Feraro stolz.
„Eine Reise in die Vergangenheit nach Monaco“ verspricht der Zirkusdirektor seinen Gästen, die sich bereits reichlich mit Popcorn und Zuckerwatte eingedeckt haben, zu Beginn der Premiere am Freitag.
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 28.12.2017, 21:19

ZIRKUS-GROSSFAMILIE FERARO IM HIRSCHAUER WINTERQUARTIER
Zirkus Feraro: Sie kämpfen täglich ums Überleben

„Zirkus-Betriebe hatten es noch nie leicht, aber es wird von Jahr zu Jahr chaotischer und schwieriger“. Direktor Hermann Schmidt-Feraro und seine Truppe vom Zirkus Feraro müssen vor allem im Winter kämpfen: kaum Einnahmen, bittere Kälte und das Ringen um das tägliche Brot.

Hirschau – Zum vierten Mal in Folge hat der Zirkus Feraro sein Winterquartier auf einem ehemaligen Bauernhof in der Hirschau (Gemeinde Marzling) aufgeschlagen: Zirkus-Chef Hermann Schmidt-Feraro und insgesamt fünf Zirkusfamilien, die das Jahr durch die Lande touren, müssen dort überwintern: 26 Artisten aus sechs Generationen sowie 40 Tiere ringen dort derzeit jeden Tag um das Notwendigste.

Der Direktor blickt in seinem Wohnwagen auf eine durchwachsene Saison zurück und malt eine düstere Zukunft: „Wir müssen von Jahr zu Jahr mehr kämpfen.“ Vor allem die Initiativen der großen Tierschutz-Organisationen seien dafür verantwortlich, dass sie von immer mehr Städten abgelehnt würden und auch generell immer weniger Besucher kämen. „Ich habe ja nichts gegen Tierschützer, aber die sollen nicht übertreiben“, meint Direktor Hermann Schmidt-Feraro. Der Zirkus unterliege ohnehin regelmäßigen behördlichen Kontrollen, was den Tierschutz angehe. Schmidt-Feraro: „Aber wir Zirkusleute behandeln Tiere genauso respektvoll wie wir mit Menschen umgehen.“ Ihm seien seine Tiere „besonders wichtig“. Sie würden zu nichts gezwungen: „Deshalb respektiere ich, wenn Pferde, Ponys, Lamas, Ziegen, Schlangen oder Tauben mal nicht in die Manege wollen. Das sage ich dann in der Manege an, und das Publikum reagiert meist positiv.“

Auch das Wetter machte den Zirkusleuten heuer so manchen Strich durch die Rechnung. So wurden bei einem Gastspiel in Pfaffenhofen im Sommer bei einem heftigen Sturm Teile des Zelts beschädigt, die jetzt kostenintensiv repariert werden müssen. Dazu kämen tägliche Kosten, wie Heizung, Gas, Strom und Lebensmittel: „Und all das wird auch immer teurer.“

Mehr unter: https://www.merkur.de/lokales/freising/ ... 81244.html
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 31.03.2019, 21:27

Zirkus in Freising
Ein Kampf mit Tierschutz und Einnahmen

Ob Zirkus noch zeitgemäß ist? Für Feraro wird es zumindest schwieriger, mit den Einnahmen die Ausgaben zu decken. Die Kosten für Platzmiete, Wasser- und Stromanschluss seien hoch und stiegen an, berichtet Schmidt-Feraro. Von den Einnahmen zahlen sie erst einmal die Kosten, der Rest wird als Gage unter den Zirkusmitarbeitern aufgeteilt. Was der Zirkus tatsächlich einnimmt, variiert: Mal trete man vor 20 Leuten auf, mal vor 100. "Dass wir Leute nach Hause schicken müssen, die Zeiten sind vorbei", sagt der Direktor.

Mehr unter: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fr ... -1.4387667
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 19.08.2019, 10:10

"Zirkus Feraro" macht immer weiter

"Wir lieben unsere Tiere." Hermann Schmidt-Feraro, zehnfacher Familienvater und Zirkusdirektor, zählt Pferde, Lamas, Ziegen, Enten und Tauben zu seiner Großfamilie. Zu sehen ist sie derzeit in Neuburg-Bittenbrunn, dort gibt "Circus Feraro" Vorstellungen.

Familie Schmidt musste auf die Wiese eines Landwirts ausweichen, weil ihm das städtische Ordnungsamt den Volksfestplatz (wegen einer Würgeschlange) nicht genehmigte. In Neuburg hat der Stadtrat ein Verbot von Wildtierdressuren beschlossen, auch Zirkus Krone kommt nicht mehr . "In Erding, Freising oder Pfaffenhofen waren wir auf dem Festplatz, in Neuburg geht das nicht", stellt der Zirkusdirektor fest. Dabei verbinden ihn Emotionen mit der Stadt. 1984 hatte sich Feraro selbstständig gemacht und bei bitterer Kälte den Winter auf der Insel überstanden. Nicht nur Pferd "Leopoldinchen" sei in dieser Zeit geboren worden, sondern auch Sohn Stefan. Martin Sander von der Wasserwacht übernahm die Patenschaft und kümmert sich bis heute um die Zirkusfamilie.

Mehr unter: https://www.donaukurier.de/lokales/neub ... 63,4286463
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 09.07.2020, 14:49

Gestrandet im Landkreis Freising
Hartes Brot

Der Zirkus Feraro macht in seinem Winterquartier in Marzling einiges durch. Regen sorgte für eine Überschwemmung und durchnässte das Tierfutter. Wann es mit Aufführungen weitergeht, ist wegen der Corona-Pandemie noch unklar.

Er will nicht jammern und er will nicht betteln, das ist zu spüren. Aber wirklich gut geht es dem Zirkus von Hermann Schmidt-Feraro im Moment nicht. In der vergangenen Woche gab es eine Überschwemmung im Marzlinger Winterquartier der Truppe, nach den starken Regenfällen stand das Wasser in den Ställen der Tiere. Die Feuerwehr musste anrücken. Dabei sei das Futter nass geworden, erzählt der Zirkusdirektor. Das könne man aber zumindest zum Teil trocknen - und ein Landwirt habe sich schon bereit erklärt, dem Circus Feraro neues Heu zu geben. Am Abend der Überschwemmung ist Schmidt-Feraros Frau gestürzt, musste wegen gebrochener Rippen ins Krankenhaus. Sie müsse sich jetzt schonen, erzählt er - aber immerhin sei sie schnell wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

"Man muss schauen, dass es weitergeht", sagt Schmidt-Feraro. Eigentlich wäre der Circus Feraro schon seit März wieder unterwegs

Mehr unter: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fr ... -1.4961030
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Re: Circus Feraro (Hermann Schmidt)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 04.01.2021, 23:02

Zirkusfamilie in Not
Spendenaktion für "Circus Feraro"

Der "Circus Feraro", der dieses Jahr in Freising überwintert, kämpft ums Überleben. In der Notsituation, die durch den Corona-bedingten Lockdown entstanden ist, fehlt es dem Zirkus nicht nur an Geld, sondern auch schlicht an Lebensmitteln für Mensch und Tier. Man ist dringend auf Spenden angewiesen. Dies hat der gemeinnützige "IsarHeazal" zum Anlass genommen, eine eigene Spendenaktion ins Leben zu rufen. Der Verein mit, laut eigenen Aussagen, "helfenden Hände für Vier- und Zweibeiner" widmet seine erste große Aktion des Jahres 2021 der 21-köpfigen Zirkusfamilie und den Pferden, Enten, Lamas, Tauben, Schlangen und Ziegen. Hilfsbereite Bürger können am 6. Januar zwischen 13 und 15 Uhr auf dem großen Parkplatz an der Luitpoldanlage ihre Spenden an den Verein weitergeben. Dieser transportiert das Ganze anschließend direkt zum Zirkus.

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