Circus Henry (Georg Frank)

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Re: Circus Henry (Georg Frank)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 24.06.2019, 16:05

Manege frei! Circus Henry begeistert Zuschauer in Böhlen

Allerhand Aufwand für drei Vorstellungen, und doch hat es sich gelohnt. Der Classic Circus Henry begrüßte seine Gäste vom 21.-23. Juni vor dem Kulturhaus Böhlen. Nicht nur die Besucher gingen beeindruckt nachhause, auch die Artisten des Zirkus waren insbesondere zur Premiereveranstaltung am Freitag überaus zufrieden mit ihrem Publikum.

Das Programm zeichnet sich insbesondere durch mutigen Charme aus. Die Szenerien wurden nicht überspitzt und immer geschmackvoll vorgeführt, wodurch die Aufführung insgesamt sehr abgerundet wirkte. Für Kinder ist der Zirkus ideal und weiter zu empfehlen.

Mehr unter: https://www.stadt-boehlen.de/de/startse ... hlen-.html
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Re: Circus Henry (Georg Frank)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 26.11.2019, 11:11

Mellrichstadt: Circus Henry macht Rast auf der Streuwiese

In der Region ist der Circus Henry gut bekannt. Bei Gastspielen in Mellrichstadt und Salz begeisterten die Auftritte die zahlreichen Besucher. Derzeit macht man auf einem Privatgrundstück in der Nähe der Streuwiese in Mellrichstadt Rast, in wenigen Tagen wird man aber weiterziehen. Zirkusdirektor Georg Frank ist immer noch auf der Suche nach einem Winterquartier. Im Grabfeld habe man schon eines in Aussicht gehabt. Am Ende wurde es damit jedoch nichts. Nun sei man auf Hilfe angewiesen. "Wir suchen für drei Monate ein Winterquartier, Anfang März ziehen wir wieder weiter", so der Zirkusdirektor.

Mehr unter: https://www.mainpost.de/regional/rhoeng ... 7,10355365
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Re: Circus Henry (Georg Frank)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 19.03.2020, 23:32

Die Manege bleibt leer
Die Zirkus-Familie Frank wollte in Dörfles-Esbach nur kurz gastieren und dann weiterziehen. Jetzt darf der Zirkus keine Vorstellungen geben, weiterziehen kann er aber auch nicht. Es droht eine finanzielle Schieflage.

Das Zelt steht, alle trainieren, die Tiere sind versorgt. Auf den ersten Blick sieht alles nach heiler Zirkuswelt aus. Doch es ist anders. Es wird keine Vorführungen geben. Der Zirkus der Familie Frank kann schlecht bleiben, aber auch nicht weiterziehen. Inhaber Georg Frank fürchtet um seine Existenz.

"Die Leute sind unverschuldet in diese Lage geraten. Die Gemeinde bemüht sich in alle Richtungen, um eine Lösung zu finden", sagt Stephan Valtin, Dörfles-Esbachs Zweiter Bürgermeister. Erst einmal dürfen die Franks auf dem kleinen Platz an der Paschendaele Straße bleiben. Denn: "Sie können ja nicht einfach irgendwo hin", betont Stephan Valtin.

Dass der Platz nicht ideal ist, weiß Juniorchef Robin Frank selbst. Die Rasenfläche eignet sich ganz gut, wenn der Zirkus mit rund 20 Personen und 50 Tieren für ein paar Tage gastiert. Wenn die Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus aber womöglich über Monate gelten, wäre ein fester Untergrund nötig. "Wir misten die Tiere mehrmals täglich, aber über einen längeren Zeitraum wird das trotzdem schwierig auf diesem Untergrund", sagt Robin Frank.

Mehr unter: https://www.infranken.de/regional/artik ... 03,4977858
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Re: Circus Henry (Georg Frank)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 02.04.2020, 23:41

Überleben als Drahtseilnummer
Der Circus Henry kann eigentlich nicht länger in Dörfles-Esbach bleiben. Er darf aber auch nicht weg. Weil der Kampf gegen das Virus das Land lähmt, dürfen die Artisten aber auch nicht auftreten, um Geld zu verdienen. Hilfe tut not.

Gerade hatte am Montag Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erklärt, dass die Staatsregierung die strengen Ausgangsbeschränkungen für die Bürger länger durchziehen wird, da kommt ein erneuter Hilferuf von Georg Frank. Der Direktor des Circus Henry ist mit über 20 Personen und mehr als 50 Tieren in Dörfles-Esbach gestrandet. Die Zirkus-Familie darf keine Vorstellungen geben, aber auch nicht weiterziehen. Der Kampf gegen Corona kann den 1812 gegründeten Circus Henry seine Existenz kosten.


"Die beiden Dürrejahre haben das Futter für die Tiere teuer werden lassen, für Winterquartiere haben wir viel Geld aufwenden müssen. Jetzt sind die Reserven aufgebraucht", schildert Seniorchef Georg Frank. Er jammert nicht. Er sagt wie es ist. Bis auf weiteres ist es aussichtslos. Alle Versuche, den Rasenplatz an der Paschendaele-Straße in Dörfles-Esbach für einen alternativen Standort zu verlassen, sind gescheitert.

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Re: Circus Henry (Georg Frank)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 07.04.2020, 21:18

Heu und Stroh für Circus Henry
Die Versorgung seiner Tiere über die Dauer sicherzustellen ist eines der großen Probleme für den gestrandeten Zirkus. Jetzt helfen ihm zwei junge Männer mit einer ordentlichen Lieferung.

Die große Hoffnung von Georg Frank richtet sich derzeit auf den 20. April. Es könnte der Tag sein, an dem der Zirkusdirektor mit rund 20 Beschäftigten und über 50 Tieren endlich den kleinen Rasenplatz an der Paschendaele-Straße in Dörfles-Esbach verlassen darf - vorausgesetzt, die Beschneidung der Bewegungsfreiheit endet dann. Bis dahin heißt es durchhalten. "Wir sind froh, dass es Leute gibt, die uns helfen", sagt Georg Frank und schaut auf einen Stapel Strohballen, der gerade für den Zirkus Henry gespendet wurde.

Die beiden Spender kommen gerade mit den nächsten Ballen im Arm heran und werfen sie auf den Stapel. "Wenn alle zusammenhelfen, dann schaffen wir das schon", sagt Kevin Raab. Zusammen mit Toni Hübner lädt er gerade rund 80 Ballen Heu und Stroh für den Zirkus ab.

Die beiden jungen Männer aus Schorkendorf freuen sich, dass sie aushelfen können. Sie haben mehr Heu und Stroh gelagert, als sie selbst brauchen. Der Zirkusdirektor weiß kaum noch, wo er genug für seine Tiere her bekommen soll. "Wir bleiben in Verbindung. Falls noch mehr gebraucht wird, können wir auch noch etwas liefern", sagt Kevin Raab und Georg Frank strahlt. Sieben bis acht Zentner Heu braucht der 1812 als "Circus Henry" gegründete Betrieb jeden Tag für Ponys, Schafe, Ziegen und Kamele.

Mehr unter: https://www.infranken.de/regional/artik ... 03,4990596
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Re: Circus Henry (Georg Frank)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 10.06.2020, 00:36

1000 Euro für gestrandeten Zirkus
In Dörfles-Esbach ist seit dem 16. März 2020 der "Circus Henry" gestrandet und darf aufgrund der Corona-Krise keine Vorstellung geben und auch nicht weiterziehen.

Der Zirkus hat derzeit somit neben Hartz 4 und Grundsicherung keine Einnahmen und ist in Bezug auf die Versorgung seiner rund 40 Tiere (Kamele, Pferde, Ziegen, Kuh, Hunde, Esel) und den Unterhalt des Fuhrparks und der Betriebsausrüstung weitestgehend auf Futter- und Geldspenden angewiesen.

Mehr unter: https://www.np-coburg.de/region/coburg/ ... 20,7273796
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Re: Circus Henry (Georg Frank)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 22.08.2020, 20:53

Neustart
Endlich heißt es beim Circus Henry wieder "Manege frei!"
Nach der Corona-Starre liegt wieder Zirkusduft in der Luft von Dörfles-Esbach. Der dort gestrandete Zirkus gibt ab 29. August Vorstellungen.

"Wo mein Wohnwagen steht, da bin ich zu Hause", sagt Georg Frank. Dass Franks große Zirkusfamilie jedoch so lange an einem Ort feststeckte, "das hätten wir uns nicht träumen lassen". Seit dem 16. März hat der Zirkus in Dörfles-Esbach auf der Wiese an der Passchendaele-Straße seine Zelte aufgeschlagen. Der Familienzirkus ist gestrandet, Corona legte alles lahm. Ganze fünf Monate vergingen. Während dieser Zeit gab's keine Vorstellung. Die tägliche Versorgung der Tiere musste aber gesichert werden.


Nun geht es wieder los. Vom 29. August bis zum 4. Oktober heißt es an Wochenenden endlich wieder "Manege frei"! "Ich wünsche mir, dass sich die Menschen in der Zeit von Corona bei uns wohlfühlen dürfen", liegt Zirkusdirektor Georg Frank und seiner großen Zirkusfamilie am Herzen. "Und wir möchten den Menschen zeigen, was wir können, auf hohem Niveau, und wollen unser Publikum natürlich zum Staunen bringen. Alle Artisten sind hochmotiviert und durchtrainiert."

Es waren harte Monate

Georg Frank lässt seinen Blick über das so vertraute Gelände schweifen und sagt: "Der Rasenplatz mit den großen Bäumen hier ist wunderbar. Das spendet Schatten, ist an heißen Sommertagen eine wahre Oase für alle, auch für unsere Tiere. Gottseidank haben die Menschen von unserer Situation erfahren und uns mit Spenden sehr geholfen." Die Monate ohne Vorstellungen und ohne Einnahmen seien hart gewesen. Denn die laufenden Kosten hätten trotzdem beglichen werden müssen. Dank eines Spendenkontos hätten die Tiere versorgt werden können.

Das Landratsamt und Dörfles-Esbachs Bürgermeister Udo Döhler sowie dessen Stellvertreter Stephan Valtin organisierten dies. Heuspenden wurden von mitfühlenden Menschen geliefert. "Ich lobe sehr die ganze Bevölkerung, auch die Firmen, alle haben uns ganz unbürokratisch geholfen", ist Frank gerührt.

Vorstellungen nur samstags und sonntags um 17 Uhr, Einlass ist ab 16 Uhr. Zur Premiere am Samstag, 29. August, ist freier Eintritt auf Spendenbasis. Alle Sonntage sind Kindertage (10 Euro auf allen Plätzen) mit Überraschungen für kleine Besucher.

Beachtet werden sollte: Die Abstands- und Hygieneregeln lassen in dem für rund 400 Personen ausgerichteten Zelt allerdings nur 150 Personen pro Vorstellung zu.

Mehr unter: https://www.infranken.de/lk/coburg/end ... rt-5056528
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Re: Circus Henry (Georg Frank)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 08.10.2020, 21:56

Wohin mit den Tieren im Winter?
Der Circus Henry sitzt weiter in Dörfles-Esbach fest. Er dürfte weiterziehen, doch keine Kommune will ihn gastieren lassen. Mit weiteren Auftritten vor Ort soll noch ein wenig Geld hereinkommen - ohne Spenden wird es aber nicht gehen.

Nach Monaten, in denen gar nichts ging, durfte der Circus Henry endlich wieder Publikum ins große Zelt lassen. Er dürfte auch wieder weiterziehen - eigentlich. Doch da gibt es Probleme.

Mitte März kam der uralte Familienzirkus auf dem Grasplatz an der Paschendaele Straße in Dörfles-Esbach an. Ein paar Tage sollten es werden, einige Vorstellungen. Dann sollte es weitergehen. Der Kampf gegen das Corona-Virus traf die Truppe voll. Es durfte keine Vorstellung mehr stattfinden. Und keine Stadt oder Gemeinde wollte den Zirkus mehr aufnehmen. So wurden aus Tagen Wochen und aus Wochen Monate, in denen die Familien auf Hartz IV und Spenden für ihre Tiere angewiesen waren.

"Ich musste mir von Verwandten Geld leihen, damit ich die Versicherungen für das Zelt und die Fahrzeuge bezahlen konnte", erzählt Seniorchef Georg Frank. Dann musste ein Schlepper repariert werden - und ständig musste gebangt werden, dass Futter für die Tiere und Geld für die wichtigsten Betriebskosten aufgebracht werden kann.

"Es wurde uns wirklich viel geholfen mit Futterspenden und auch finanziell", sagt Georg Frank voller Dankbarkeit. Dann endlich hieß es wieder "Manege frei". Es durfte wieder Publikum ins große Zelt kommen. "Wir hatten immer 100 oder 120 Besucher, die sind voll mitgegangen, haben immer wieder Zugaben verlangt", schwärmt Georg Frank. Die Vorstellungen hätten so etwas wie ein herzlicher Abschied werden sollen.

Doch das Zelt steht immer noch an der Paschendaele Straße. "Ich habe es überall versucht. Niemand will uns aufnehmen", sagt Georg Frank. Kronach war seine große Hoffnung. Lange sei er hingehalten, vertröstet worden. Doch dann kam auch für den Platz dort die Absage. "Die haben überall Angst, dass die Auflagen wieder strenger werden, und wir dann dort nicht wegkönnen", vermutet Georg Frank.

Mehr unter: https://www.infranken.de/lk/gem/wohin-m ... rt-5085700

Kommentar: Wenn diese wollten, könnten sie schon seit August wieder auf Tournee sein. Plätze waren genug frei und andere sind schon längst wieder unterwegs.
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