Circus STEY (Fam. Speichinger)

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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 02.04.2016, 19:47

Zirkus Stey - Programmausschnitte "TREFFSICHER" 2016

https://www.youtube.com/watch?v=X_DcAQe ... e=youtu.be
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 09.03.2017, 19:53

Programm 2017:

Simone, Mia Arnosi und Martin Stey - Haustierrevue
Martin Stey / Yvonne Lübben - Ponydressur
Duo Pashenko - Hand auf Hand, Strapaten
Maria Bizarro - Leiterbalance
Peter Taylor - lustige Hundenummer
Ovidiu Pasarar + Nathalie Rhae - Illusionen
Anna Kucherenko - Pole
Nathalie Rhae - Swinging Pole, Kontorsion
Ovidiu Pasarar - Kunstschütze
Pepitin - Clown
Lubino - Begrüssungsclown
Yvonne Lübben - Moderation
Orchester

http://www.zirkus-stey.ch
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 05.04.2017, 23:28

Schluss mit Zirkus

APPENZELLERLAND ⋅ Früher hatten die Zirkusse noch fast jährlich in Herisau Halt gemacht. Nun wird die Gemeinde gemieden. Der Zirkus Stey würde hier allerdings gerne seine Zelte aufschlagen.

Akrobatische Dreifachsaltos in luftigen Höhen, am Trapez hängende Artistinnen aus fremden Ländern und atemberaubende Pferdenummern in der Manege, dazu der Duft von Popcorn und die typischen Big-Band-Klänge: Es ist wieder Zirkuszeit! Wenn Ende April der Circus Knie in St. Gallen zu seinen Vorstellungen lädt, werden Erwachsene und Kinder gleichermassen in Staunen versetzt.

Nicht so im Appenzellerland. Seit Jahrzehnten macht der Nationalzirkus einen Bogen um den Kanton zwischen Bodensee und Alpstein. Genauso wie die meisten anderen grossen Zirkusse der Schweiz. Dabei gibt es hier eine lange Zirkustradition. Wie das Ausserrhoder Staatsarchiv auf Nachfrage sagt, seien in den 1920er-Jahren praktisch jedes Jahr Spielbewilligungen für Zirkusse ausgestellt worden. Die meisten davon waren Bewilligungen für die Gemeinden Herisau oder Speicher. Damals waren dafür noch regierungsrätliche Beschlüsse notwendig, später waren die Gemeinden zuständig. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg besuchten Artisten immer wieder die Gemeinde Herisau. So ist überliefert, dass ab 1988 bis 2006 mit einigen Ausnahmen fast jährlich Zirkus-Bewilligungen für die Hinterländer Gemeinde ausgestellt wurden. Danach nahm die Anzahl ab. «Einziger möglicher Ort für einen solch grossen Zirkus in Herisau ist das Ebnet,» sagt Benno Keel vom Amt für Volkswirtschaft der Gemeinde Herisau. «Weil die Anzahl Anlässe an diesem Standort in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat und die Ansprüche der Zirkusbetreiber ständig gestiegen sind, gibt es häufig Überschneidungen, und wir können keine Bewilligungen herausgeben», so Benno Keel weiter. Zudem habe man in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit den Zirkussen gehabt. «Tiere liefen frei herum, die Platzgebühren wurden nicht gezahlt, die Nachtruhe gestört, angerichtete Schäden erst nach mehrmaligen Interventionen reguliert, oder Nachbarn haben sich beschwert.»

Dies hat eine der ältesten Zirkus-Dynastien der Welt, die Familie Stey, in den vergangenen Jahren schmerzlich erfahren. Das Appenzellerland besucht er noch regelmässig, zuletzt 2014. In diesem Jahr ist es wieder so weit: Vom 27. bis 28 Mai wird er in Appenzell und am 30. und 31. Mai in Teufen Einzug halten. In Herisau war er zum letzten Mal 2003. Nach wie vor liebäugeln die Verantwortlichen mit der Hinterländer Gemeinde. «Wir würden gerne in Herisau unsere Zelte aufbauen. Leider haben wir den Platz, wie schon seit vielen Jahren, nicht bekommen. Wir werden jedoch versuchen nächstes Jahr auch für Herisau einen Platz zu be- kommen», sagt Roland Stahel vom Zirkus Stey. Herisau sei gut geeignet für eine Wochenend-Vorstellung, zeigt sich Stahel überzeugt.

Mehr unter: http://www.appenzellerzeitung.ch/ostsch ... 92,4947800
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 25.04.2017, 16:07

Innert zwölf Stunden entsteht eine kleine Zirkusstadt

Richterswil Der Schweizer Traditionszirkus Stey hat sein Zelt auf dem Horn in Richterswil aufgeschlagen. Dafür haben alle mit angepackt: vom Zirkusdirektor bis zur Artistin. Zwei Tage bleibt der Zirkus nun hier, dann gehts weiter nach Wädenswil.

Rund um das entstehende Haupt­zelt sind 60 Fahrzeuge – Wohnwagen, Materialwagen und Zugmaschinen – parkiert. Die Vorarbeit für den Aufbau hatte Zirkusdirektor Martin Stey bereits am Samstag selber erledigt: Mit Sägemehl hat er ange­zeichnet, wo was hin kommt und aufgestellt werden muss. ­Etwa alle zwei Meter ist so gekennzeichnet, wo die rund 80 Anker für das Zelt eingeschlagen werden sollen. Die ­Ställe der Zirkustiere – zwei Mini­pferde, sechs Ponys, zwei Kühe, sechs Geissen und vier Hunde – sind schon aufgestellt.
Das Chapiteau hat einen Durchmesser von 32 Metern, eine Mast­höhe von 13 Metern und wiegt rund 1,3 Tonnen. Nachdem die Aufbaucrew alle Anker mit­hilfe eines Luftdruckkompressors in den Boden geschlagen hat, werden die vier Masten und zwei Seitenträger mit elektro­nischer Hilfe aufgerichtet. Dann folgt das Zelt, das mit Drahtseilen hochgezogen wird. Mit Spanngurten wird das Chapiteau an ­jedem einzelnen Anker befestigt.

Mehr unter: http://mobile2.zsz.ch/articles/58fef403ab5c3766d8000001
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 01.07.2017, 19:14

«Bin zu Hause, wo der Zirkus ist»

Der Traditionszirkus Stey ist dieses Wochenende auf der Breitenwiese in Goldach zu sehen. Über die Freuden und Herausforderungen seines Berufs spricht Martin Stey. Porträt eines Zirkusdirektors.

«Ich bin im Zirkus aufgewachsen», beginnt Martin Stey, Zirkusdirektor des Traditionszirkus Stey. Wir sitzen an einem kleinen Tisch vor dem Zelteingang. Es ist erst 10 Uhr, zum Einlass werden noch drei Stunden vergehen. Immer wieder passieren uns der eine oder andere Aufsteller, grüsst ein Artist. Im Hintergrund bellen Hunde.

Es ist die Zeltstadt, in der der Schaffhauser grossgeworden ist. Um das rote Zirkuszelt stehen rund siebzig Wohnwagen, in denen 30 Mitarbeiter sowie die Zirkustiere unterkommen. Natürlich nur zum Schlafen. Tagsüber haben die Ponys, Kühe, Ziegen und Hunde nämlich Zugang ins Freie.

2011 übernahm Stey das Geschäft von seinen Eltern. Diese wiederum hatten es von den ihrigen. Und Steys Urgrosseltern hatten als Gaukler mit offener Arena angefangen. Das Zelt kam irgendwann später dazu, so Stey.

Gelebte Interkulturalität in der Zirkusstadt

Am Zirkus fasziniert den Direktor nicht nur, dass man viel «herumkommt» – der Zirkus Stey reist von Mitte März bis Mitte Oktober durch die ganze deutsche Schweiz –, sondern auch der Haufen an Nationalitäten, der im Zirkus arbeitet. «In der heutigen Zeit mit diesen vielen religiösen Konflikten beeindruckt mich das besonders. Hier leben Muslime und Katholiken auf engstem Raum, Menschen aus Rumänien, Marokko, der Ukraine ... Natürlich tauchen hin und wieder auch Unstimmigkeiten auf, doch wenn es wieder einmal ein Fest gibt, an dem man gemeinsam isst und trinkt, ist es wieder gut. Es funktioniert einfach», freut sich Stey.

Die funktionierende Multikulturalität ändert jedoch nichts daran, dass jeder Mitarbeiter auch bezahlt und versichert werden muss. Dazu kommen Reisekosten – in der Regel wird zweimal wöchentlich der Standort gewechselt – und Platzkosten. Das alles muss bezahlt werden.

Mehr unter: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgal ... 89,5023767
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 21.02.2018, 21:20

Plakat 2018 des Zirkus Stey unter dem Motto "Dä Zirkus für alli".

Programm 2018:

Miss Otilia - Luftring
Plamen Peytchev - Trampolin
Antonio Fernandez Rosales - Handstandakrobatik, Cube
Said Desert Group - Springertruppe
Miss Fatima - Katzendressur
Mia & Simone Stey - Haustierrevue
Martin Stey - Ponydressur
Berty Balder - Clown
Bimbo, Berty & Otilia - Clowns
Miss Mailen - Gesang
Zirkus Stey Orchester

Tourdaten unter: http://www.zirkus-stey.ch/tournee-2018/
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Regula » 18.04.2018, 11:27

Ein Zirkus für die ganze Familie ist nun aufgebaut und startklar
Der Zirkus Stey macht auf seiner Tournee auch im Bezirk Horgen halt. Seit vielen Jahren spielt er in Richterswil, Wädenswil und Thalwil innerhalb von zwei Wochen. So auch dieses Jahr.

Das Richterswiler Horn wird für Martin Stey, seine Familie und seine fast 30 Mitarbeitenden zum neuen Zuhause. Zumindest für die nächsten paar Tage. Denn der Traditionszirkus Stey gastiert zurzeit in der Region. Den Start macht er in Richterswil.

Dort spielt er am Dienstag und Mittwoch, bevor er nach Wädenswil und Thalwil weiterzieht. Zirkusdirektor Martin Stey kommt immer wieder gerne ans linke Seeufer. Nicht nur die Plätze seien schön, auch das Publikum sei toll und die Vorstellungen gut besucht. «Wir gehen dahin, wo man uns kennt und sich freut, wenn wir wieder kommen.»

In der vierten Generation

Das rund zehn Meter hohe Chapiteau mit einem Durchmesser von 28 Metern und einem Gewicht von gut 1,3 Tonnen wurde am Montag aufgestellt. Morgens um 7 Uhr ging es los. Die Männer, die für den Zeltauf- und -abbau verantwortlich sind, sind ein eingespieltes Team. «Wir haben einige langjährige Mitarbeiter und auch ein paar neue Gesichter», sagt Zirkusdirektor Martin Stey. Er schaut zum Rechten und packt mit an, wo es nötig ist. Obwohl die Männer das Zelt schon unzählige Male aufgebaut haben, ist Konzentration gefragt. Die rund 80 Anker müssen genau und fachgerecht mit Hilfe eines Luftdruckkompressors in den Boden geschlagen werden, die vier Masten und zwei Seitenträger werden elektronisch hochgezogen.

Nachdem das Zelt mit Drahtseilen hochgezogen und mit Spanngurten an jedem einzelnen Anker befestigt ist, geht es weiter mit dem Aufbau des Zeltinneren. Die Manege, die Loge, das Musikpodium – alles muss in kurzer Zeit aufgestellt werden. Bei der Bestuhlung helfen alle mit. Auch die Artisten und Musiker. Vor sieben Jahren hat Martin Stey die Zirkusdirektion von seinen Eltern Irene und Rolf Stey übernommen. Für ihn war schon immer klar, dass er eines Tages in die Fussstapfen der Eltern treten würde. «Ich bin im Zirkus aufgewachsen, für mich gibt es nichts anderes», sagt er. Die Faszination für das Zirkusleben kann er nicht beschreiben. Zirkusdirektor zu sein, sei ein 24-Stunden-Job. Da müsse sehr viel Leidenschaft dabei sein. «Der Zirkus ist mein Leben.»

Martin Stey führt den Traditionszirkus, so wie man ihn heute kennt mit Zelt und Manege, in der vierten Generation. Allerdings sei die Dynastie Stey bis ins Jahr 1437 zurückzuführen, erzählt der Direktor. Das aktuelle Programm unter dem Motto «Zirkus für Alli» ist ein «vielfältiges, begeisterndes Programm mit Artisten und Tieren für Jung und Alt, Gross und Klein», beschreibt es der Zirkusdirektor. Vor allem Familien spricht der Zirkus Stey seit je an.

Zirkus Stey im Bezirk: Richterswil, Horn, Dienstag, 17. April, 14 und 19.30 Uhr, Mittwoch, 18. April, 14 Uhr. Wädenswil, Parkplatz Rietliau, Freitag, 20., und Samstag, 21. April, 14 und 19.30 Uhr, Sonntag, 22. April, 10.30 und 15 Uhr. Thalwil, Chilbiplatz, Dienstag, 24. April, 14 und 19.30 Uhr, Mittwoch, 25. April, 14 Uhr. Horgen, Allmend, 4.–6. Mai.

https://m.zsz.ch/articles/5ad55cd0ab5c375ada000001
Gruezi mittenant !
Regula
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 14.07.2018, 15:31

Zu Besuch beim Zirkus Stey
«Jeder kämpft gegen jeden»
Martin Stey ist seit sieben Jahren Direktor des gleichnamigen Zirkus. Er kennt die Branche wie kaum ein Zweiter. Und erzählt BLICK, wo die wahren Probleme liegen, mit welchen die Unternehmen zu kämpfen haben.

Der Konkurs über die Circus Royal Betriebs AG von Peter Gasser (61) und Oliver Skreinig (39) rückt die Schweizer Zirkusbranche in ein schlechtes Licht. BLICK wollte gestern von Martin Stey (41) wissen, was bloss los sei hinter der glänzenden Zirkuskulisse. Er ist Direktor des Traditionszirkus Stey und Sohn von Rolf Stey, der den Zirkusverband Schweiz präsidiert.
Stey sitzt kurz vor der Nachmittagsvorstellung in Marthalen ZH im Bistro und ist sichtlich aufgebracht. «Ein paar wenige schwarze Schafe schaden all den anderen Betrieben, die seit Jahrzehnten sauber geschäften», sagt er. «Wir alle leiden, wenn sie Rechnungen nicht bezahlen, Stellplätze in einem lausigen Zustand hinterlassen oder Verpflichtungen gegenüber Gemeinden nicht nachkommen.»
Bauern sind immer zurückhaltender
Für die Betriebe hinter der Schweizer Nummer eins, dem Nationalzirkus Knie mit seinen 800'000 verkauften Eintritten pro Jahr, wird die Suche nach einem Standplatz immer schwieriger. Die kleineren Zirkusse wie Nock, Stey, Royal, Starlight oder Monti buhlen um die besten Standorte. «Es herrscht ein grosser Kampf um die Plätze!» Bauern seien immer zurückhaltender. «Und die Gemeinden verschärfen ihre Auflagen», klagt Stey. «Die Verhandlungen mit den Behörden werden immer mühsamer.»
So müsse man nur schon für das Aufhängen der Plakate kostenpflichtige Bewilligungen einholen. Zudem müsse man mittlerweile bei jeder zweiten Gemeinde im Voraus bezahlen. So etwa in Amriswil TG, wo Stey vor zwei Wochen war. «Hätte ich nicht 500 Franken hingeblättert, hätten wir keinen Strom und kein Wasser gehabt. Und das nur, weil ein Zirkus seine Rechnung nicht bezahlt hat!»
«Wir bekommen keine Subventionen»
Manchmal vergeht Martin Stey darob die Lust an der Arbeit. «Tag für Tag muss ich gegen das schlechte Image kämpfen, das uns die schwarzen Schafe einbrocken.

Mehr unter: https://www.blick.ch/news/wirtschaft/zu ... 15444.html
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 20.07.2018, 10:51

Beim Zeltaufbau sind Muskeln gefragt: Zirkus-Crew macht sich bereit für Wochenend-Shows

Der Traditionszirkus Stey gastiert für drei Tage im Unteren Aaretal und erinnert an die goldene Zirkus-Ära. Am Donnerstag wurde das Zelt aufgebaut.
Der Aufbau eines Zirkuszeltes ist eine logistische Meisterleistung, die zumindest beim Zirkus Stey fast nur mit Manpower und Muskelkraft auskommt. Da und dort sieht man zwar mechanische Seilwinden und elektrische Steuerungsgeräte, doch der Traditionszirkus macht seinem Namen alle Ehre. So als wäre die Zeit in der goldenen Zirkusära stehen geblieben – auch wenn Online-Ticketing und Social Media auch beim Zirkus Stey keine Fremdwörter mehr sind.
Kosten sind enorm gestiegen


Zirkusdirektor Martin Stey erinnert sich: «2011 übernahm ich den Zirkus von meinem Vater. Heute muss man schon mehr auf die Kosten achten, da diese sehr gestiegen sind.» So überlegt sich die Zirkus-Crew genau, wo und wie lange man an einem Ort gastieren soll. «Für den Zeltaufbau benötigen wir einen Tag. Weil wir überall einmalige Fix-Kosten wie etwa Bewilligungsgebühren haben, bleiben wir oft mehrere Tage.»

Mehr unter:
https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/z ... -132828053
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Re: Circus STEY (Fam. Speichinger)

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 21.09.2018, 12:07

Wenn sich der Zirkusdirektor zum Clown macht

Mitten im Dorf ein rot-weisses Zelt. Zwischen den vier Zeltspitzen ist das Logo gespannt. Stey. Wie der Familienname Stey. Seit 1437 gibt es die Artistendynasite Stey. Damit ist sie die älteste Europas. Damals noch mit einer Freilichtbühne unterwegs, tourte der Zirkus Stey 1949 zum ersten Mal mit einem Stoffzelt. Aber die grossen Zirkusjahre sind vorbei. Das goldene Zeitalter der Wanderzirkusse brach Anfang des 20. Jahrhunderts an. Bis heute haben beinahe alle Schweizer Artisten- und Zirkusfamilien zu kämpfen. Die von Jahr zu Jahr steigenden Ansprüche des Publikums, gleichzeitig der finanzielle Druck machen das Leben schwer. «Aber in welcher Branche ist das nicht so?», sagt Zirkusdirektor Martin Stey. Ist eine Artistennummer während der Vorstellung noch atemberaubend, ist sie es im nächsten Moment nicht mehr. Noch waghalsiger, noch verrückter soll es beim nächsten Besuch sein.

Mehr unter: http://www.untersee-nachrichten.ch/regi ... -00149245/

Der Zirkus Stey gastiert am 26. und 27. September im Oberstufenzentrum Rietwies in Müllheim und am 29. und 30. September auf der Wiese an der Schützenstrasse in Diessenhofen.
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