Circus Nock 2014/15/16/17/18

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Re: Circus Nock 2018

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 11.02.2018, 12:41

Zirkusdirektorin Alexandra Nock: «Überleben mit einem Zirkus ist schwer»

Die Proben laufen auf Hochtouren. Alexandra Nock spricht über die neue Tournee und die Sorgen einer Zirkusdirektorin.
«Bei solchen Temperaturen geniessen wir es natürlich, nicht in einem Wohnwagen leben zu müssen», sagt Alexandra Nock, während sie durch den Schnee geht. Oeschgen ist wieder weiss geworden über Nacht. Das braucht die Zirkusfamilie Nock im Moment nicht zu stören, denn seit der letzten Show vergangenen November lebt sie hier im Winterquartier in einer Wohnung. In rund einem Monat muss der Wohnwagen aber wieder bezogen werden, zum 158. Mal zieht der Circus Nock mit seiner Karawane durchs Land.
Seit Jahren bereiten sinkende Zuschauerzahlen der Zirkusdirektorin Sorgen. «2017 war kein Super-Jahr», sagt Alexandra Nock. Ein Jahr verlaufe mal besser, mal schlechter. «Das Überleben in der heutigen Zeit mit einem Zirkus ist schwer», sagt sie. «Die Schweiz ist ein kleines Land mit einem Überangebot an Veranstaltungen und möglichen Aktivitäten. Es läuft immer viel», sagt Alexandra Nock.
Zusammen mit Schwester Franziska führt sie den Traditionszirkus in der siebten Generation.
Sich dem Zeitgeist anpassen

Untätig schaut man dem gesellschaftlichen Wandel aber nicht zu.
Mehr unter: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/f ... -132183918
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Re: Circus Nock 2014/15/16/17/18

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 18.03.2018, 21:42

Atemlose Spannung und entspannendes Lachen: Der Zirkus Nock feiert Premiere

Der Zirkus Nock hat in Frick das Programm «bravo bravissimo» aus der Taufe gehoben
Grau und trist die Landschaft, pflotschnass Schirme und Kapuzen: Wat für ein Schietwetter würde der Hamburger sagen. Im «Nock»-Vorzelt auf der Fricker Ebnet wurde am Samstagabend nicht lange geflucht: Manche ein Bier in der linken, einen Hot Dog in der rechten Hand, der eine oder andere Knirps mit beiden Händen ein Glacé-Cornet umklammernd, standen die Leute dicht an dicht, in ihren Gesichtern pure Vorfreude. Drei Stunden später war diese drinnen heller Begeisterung gewichen und die trübe Landschaft draussen von glitzerndem Schneeweiss überzogen.

Es ist immer dasselbe: Beim ersten Schritt ins Vorzelt, bleiben – bravo, bravissimo – Alltag und Wetterkapriolen draussen! Dass der «Nock», als diesjähriges Motto «bravo bravissimo» gewählt hat, ist ein Versprechen ans Publikum, ein wunderbares Erlebnis zu bieten. Während Besucher der Mailänder Scala, lauthals «bravo bravissimo» rufen, wenn ihnen ein Sänger ausserordentlich gut gefällt, zeigen Schweizer ihre Begeisterung mit nicht-enden-wollendem Klatschen.

Düsen durch die Stahlkugel

So geschehen am Samstag nach der Saison-Premiere. Wetten, dass sich dabei bei manchem Zuschauer ein beklemmendes Gefühl in der Brust löste. Denn eben noch war man Zeuge geworden von sechs Motorradfahrern, die kreuz und quer durch eine leicht elliptische Stahlkugel mit einem Maximaldurchmesser von rund fünf Metern gedüst waren. «The Robles» aus Kolumbien fangen zu zweit an, was noch fassbar ist. Als sich ein drittes und viertes Motorrad dazu gesellen, beginnt der Atem zu stocken. Bei Sechsen aber vergisst der Zuschauer vor lauter Hangen und Bangen sekundenlang Atem zu holen, während die Töff-Fahrer drauflos «blochen», als würden sie die Freiheit auf der Route 66 geniessen.
Die den Schlusspunkt bildendenden «The Robles» sind in der nunmehr 158. «Nock»-Saison einer von vielen Höhepunkten.

Mehr unter: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/k ... 132334550#
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