Zum aktuellen Coronathema

CIRCUS in der CORONAKRISE 2020
Fotoberichte 2004-2021
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 02.07.2020, 23:26

Kundgebung am Brandenburger Tor
Lkw-Korso der Schausteller führt in Berlin zu langen Staus

Schausteller aus dem ganzen Bundesgebiet haben am Donnerstag in Berlin für Erleichterungen bei den Corona-Einschränkungen demonstriert. Zur Kundgebung am Brandenburger Tor kamen laut Polizei 1.600 Teilnehmer, die auch um die 1.000 Fahrzeuge dabei hatten. Vor dem Wahrzeichen stellten Demonstranten Autoscooter-Fahrzeuge auf, an einem Kran schwebte die Gondel eines Riesenrades.

Schausteller beklagen Existenzbedrohung

Das Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober komme faktisch einem Berufsausübungsverbot gleich, argumentiert der Schaustellerverband. Wenn etwa Cafés, Biergärten und Restaurants wieder öffnen dürften, sollte laut Verband auch das Kirmesgeschäft unter freiem Himmel und an frischer Luft wieder erlaubt sein.

Ihre letzten Einnahmen hätten sie auf den Kirmessen im Herbst oder den Weihnachtsmärkten im Jahr 2019 erzielt, so der Verband. Nun seien mehr als 5.000 Familienunternehmen massiv in ihrer Existenz bedroht.

Mehr unter: https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2 ... ungen.html
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 11.07.2020, 12:34

Demonstration in München
"Ihr seid systemrelevant, weil ihr Lebensfreude produziert"

Keine Volksfeste, kein Oktoberfest, und ob es in diesem Jahr Weihnachtsmärkte geben wird, ist ebenfalls fraglich. Die Situation der bayerischen Schausteller und Marktkaufleute ist in der Corona-Krise prekär. Mit einer Kundgebung auf dem Odeonsplatz wollten sie am Donnerstagnachmittag auf ihre Situation aufmerksam machen. Viele von ihnen wurden quasi in die Branche hineingeboren. Sie sei extra für die Kundgebung aus Dortmund angereist, erzählt eine Teilnehmerin, deren Urgroßmutter bereits als Schaustellerin tätig war. Ihre Zukunft hänge nun davon ab, dass sie mit ihren Fahrgeschäften bald wieder auf Volksfeste dürfe, sagt sie. Wie die meisten der insgesamt 400 Teilnehmer hat auch sie ein weißes T-Shirt an. Die Schausteller und Marktkaufleute wollen zeigen, dass sie zusammenhalten.

Darum geht es auch auf der Bühne vor der Feldherrnhalle. Nicht nur Politiker wie Wiesn-Stadträtin Anja Berger (Grüne) oder der Landtagsabgeordnete Albert Duin (FDP), der, wie er sagt, endlich wieder Party machen will, sprechen den Schaustellern Mut zu. Auch die 103-jährige Gertrud Sperlich, die aus einer Zirkusfamilie kommt, sagt, dass die Schausteller und Marktkaufleute es schaffen könnten, wenn sie zusammenhielten.

Mehr unter: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/mu ... -1.4961857

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Schausteller demonstrieren: "Rettet Märkte, Dulten und Volksfeste"

In München demonstrierten Schausteller aus ganz Deutschland, deren Existenz wegen Corona gefährdet ist.

Mut machte den Schaustellern eine 103-Jährige aus dem Kreis Dillingen

Noch mehr erhielt allerdings Gertrud Sperlich aus Holzheim im Landkreis Dillingen, die mit ihrer Familie anreiste. Die 103-Jährige war selbst Schaustellerin und Zirkusartistin – „eine Berufung und kein Beruf“, wie sie sagt. „Ich habe zwei Weltkriege miterlebt. Das waren schlimme Zeiten. Jetzt ist wieder eine schwere Zeit.“ Doch sie ist überzeugt, wenn der Staat den Schaustellern hilft und sie zusammenhalten, „dann schaffen wir das auch.“

Mehr unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/ba ... 5166.html
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 15.07.2020, 03:21

Coronakrise legt den Zirkus still
Löwenkot statt Artistenshow

Treten Sie ein! Erleben Sie einen Tanz auf dem dünnen Seil über dem Abgrund der Krise. Ohne Netz und Sicherheitsleine. Und ohne Publikum.

Löwenkot! Das ist überhaupt die Lösung. Martin Lacey jr. kann es allen Gartenbesitzern, die sich über ungebetenen Katzenbesuch ärgern, nur empfehlen: Einfach etwas Löwenkot verstreuen. Funktioniert garantiert, sagt er. Und wie es sich so trifft: Lacey hat jede Menge davon übrig. Schließlich gehören ihm 26 ausgewachsene Löwen.
Der Star unter den Raubtierlehrern steht an einem Imbisstisch auf dem Landsitz des Circus Krone im oberbayerischen Weßling und hält ein Gläschen mit dem Wundermittel in die Kameras. Dekoriert mit den höchsten Auszeichnungen der Zirkuswelt und verheiratet mit Jana Lacey-Krone, der Direktorin des Circus Krone, füllt er neuerdings die Hinterlassenschaften seiner Tiere in Marmeladengläser. Fünf Euro das Stück.
Natürlich ist es nur ein kleiner Gag, aber ein bezeichnender: Denn allzu viele Möglichkeiten, zu Geld zu kommen, bleiben Zirkusleuten in Tagen wie diesen tatsächlich nicht.

...

Ein paar Wochen später schlug die Circus Association noch einmal in einem Schreiben an die Bundesregierung Alarm: „Ohne staatliche Hilfe“, heißt es darin, „werden die Zirkusunternehmen nicht in der Lage sein, die jetzigen Verluste zu kompensieren und erneut auf Tournee zu gehen.“ Allein die 130 deutschen Mitgliedszirkusse verzeichneten täglich einen Einkommensverlust von 250.000 Euro, rechnete der Verband vor und forderte sofortige und nicht rückzahlbare staatliche Hilfen.
Die Branche, ohnehin seit Jahren in der Dauerkrise, wird von den Folgen der Pandemie getroffen wie kaum eine andere – allerdings unter dem Radar von Öffentlichkeit und Politik. Im Konjunkturpaket der Bundesregierung würden Zirkusse noch nicht einmal genannt, ärgert sich Helmut Grosscurth, der Präsident der Gesellschaft der Circusfreunde. „Die fallen durch alle Raster.“

München, Ecke Englschalkinger und Cosimastraße. In seinem ganzen Leben ist Anton Kaiser noch nie so lange an einem Ort geblieben. Vier Monate sind es jetzt, dass der 48-Jährige jeden Morgen durch das Fenster seines Wohnwagens immer dasselbe sieht: eine Wiese gleich neben einer Badeanstalt. Denn hier steckt er mit seinem Circus Baldoni fest.

...

Raoul Schoregge ist etwas auf Krawall gebürstet, das gibt er offen zu. „Noch nie ist mir so viel Inkompetenz und Gleichgültigkeit begegnet.“ Er überlege sich, ein Buch über seine Erfahrungen mit der deutschen Bürokratie in der Krise zu schrei­ben. Titel: „Corona Blues“. Der gelernte Clown, der seit 20 Jahren den einst von André Heller ins Leben gerufenen Chinesischen Nationalcircus führt, flüchtet sich in Sarkasmus: „Wenn man mit dem Rücken an der Wand steht, kann auch keiner von hinten kommen.“

Mehr unter: https://taz.de/Coronakrise-legt-den-Zir ... /!5698412/
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 14.08.2020, 13:28

Unter dem Titel "Neustart Kultur" hat die Bundesregierung ein milliardenschweres aufgelegt, dass die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vorsieht. Mit insgesamt 250 Millionen Euro fördert die Bundesregierung investive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird - explizit genannt werden auch Varietés und Zirkusunternehmen. 5 Millionen Euro stehen für diesen Bereich zur Verfügung.

Die Förderung richtet sich dezidiert an alle Zirkusse, vom Familienbetrieb bis zu zirkuspädagogischen Einrichtungen. Ab dem 31. August 2020 können Anträge mit Fördersummen zwischen 5.000 und 100.000 Euro für "pandemiebedingte Investitionen" gestellt werden. Dazu zählen Investitionen, die zur Wiederöffnung der Zirkusse oder Umsetzung der Hygienekonzepte/Abstandsregeln notwendig sind, z.B. der Einbau von Schutzvorrichtungen, Online-Ticketing-Systeme, die Modernisierung von Belüftungssystemen, eine andere Besucherführung und Bestuhlung, Einbau von Sanitäreinrichtungen etc.

"Dass der Zirkus als eigenständige Kategorie in Neustart Kultur mitgedacht wird, ist großartig. Zirkus fällt in der Kulturförderung häufig hinten runter“, so Sven Alb und Wolfgang Pruisken, Vorstandsmitglieder der BAG Zirkuspädagogik e.V., welche die Verwaltung und Weiterleitung der Fördermittel übernimmt.

Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31. Oktober 2020.

www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur
http://www.zirkus-vielfalt.de/neustart-kultur


Die BAG Zirkuspädagogik e.V. hat auf ihrer Homepage ein Schreiben mit den Fördergrundsätzen http://www.zirkus-vielfalt.de/content/6 ... teil-1.pdf
sowie einen Musterantrag http://www.zirkus-vielfalt.de/content/6 ... ag-e.v.pdf
zur Vorbereitung veröffentlicht. Die Antragsstellung erfolgt dann über ein Onlineportal, das zum 31.08.2020 freigeschaltet wird.
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 27.08.2020, 20:40

Veranstaltungsverbot: Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, sollen bis mindestens Ende Dezember 2020 nicht stattfinden.


https://www.tagesschau.de/inland/hinter ... e-101.html


Damit dürften die meisten Weihnachtscircusse nicht möglich sein.
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 03.09.2020, 11:50

Tagen Bad Segebergs Stadtvertreter bald in der Manege von Zirkus Fliegenpilz?
Nach dem LN-Artikel über die Saal- oder Zeltsuche der Bad Segeberger Stadtvertretung meldete sich bei der Bürgervorsteherin auch Zirkus Fliegenpilz. Die haben ein gepunktetes Zelt, groß genug für Stadtvertretersitzungen.

https://www.ln-online.de/Lokales/Segebe ... liegenpilz

Kommentar: Langsam wird die Coronamanie immer extremer.
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 05.09.2020, 12:17

GROSS­DEMONSTRATION

09.09.2020 - 12:05 UHR
BERLIN
Startpunkt LKW- & PKW Zug: Olympischer Platz
Startpunkt Laufroute: Alexanderplatz

Wir überreichen den Abgeordneten vor dem Reichstag in Berlin unser letztes Hemd und tragen dann die Veranstaltungswirtschaft zu Grabe!

Unsere sechs Kernforderungen werden in der ersten Sitzungswoche vom 07.-11.09.2020 an die Regierung in Berlin übergeben.

Hierzu bitten wir alle Kolleg*innen, ihr letztes Hemd/Crewshirt mit nach Berlin zu bringen. Dieses „Letzte Hemd“ werden wir anlässlich einer Mahnwache vor dem Reichstag niederlegen. So zeigen wir, wie viele wir sind und dass wir alle bis aufs letzte Hemd ausgezogen wurden. Wir haben buchstäblich alles verloren und unser aller Existenzen stehen auf dem Spiel! Wenn die Regierung auch dieses Symbol nicht versteht, werden wir über die folgenden Wochen und Monate weitere Mahnwachen abhalten.

https://www.alarmstuferot.org/demos

Dabei auch Vertreter vom VDCU und dem Tierlehrerverband
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 22.10.2020, 00:21

Zirkusse in der Corona-Krise
"Dann müssten wir überlegen, unsere Tiere zu verkaufen"

Die deutschen Zirkusse leiden sehr unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Manch ein Betrieb hat in diesem Jahr noch nicht geöffnet. Zum Glück gibt es Hilfen vom Staat und Spenden.

Auch Ralf Huppertz, Chef des Verbands deutscher Circusunternehmen (VDCU), sieht die Branche in einer dramatischen Krise. Er veranstaltet selbst große Zirkusse in der Weihnachts- und Winterzeit. Den Rest des Jahres lebt er vom Verleih seiner riesigen Zelte für Konzerte, Events und Festivals – aber auch hierbei hat ihm Corona das Geschäft verhagelt.

Allerdings, so schränkt Huppertz ein, seien nicht alle Betriebe gleich hart betroffen. Kleine Zirkusse seien bisher besser durch die Krise gekommen. Sie sind meist in Familienhand, manche hätte keinen einzigen Angestellten, was es leichter mache, finanzielle Belastungen abzufedern.

Mehr unter: https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... ufen-.html
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 29.10.2020, 01:20

Heute haben Bund und Länder den zweiten Lockdown beschlossen. Dieser tritt am Montag, 2. November 2020 in Kraft und ist bis Ende November befristet.
Nach Ablauf von zwei Wochen wird erneut beraten und die erreichten Ziele neu beurteilt.

Für die Bereiche Circus, Varieté usw. wurde folgendes beschlossen:

"5. Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören
a. Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen,
b. Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und
draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche
Einrichtungen,

https://www.bundesregierung.de/resource ... download=1
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 14.11.2020, 13:41

Mehr Hil­fe für So­lo­selb­stän­di­ge und die Kul­tur- und Ver­an­stal­tungs­bran­che

Novemberhilfe weiter konkretisiert – Überbrückungshilfe III kommt

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, weitere Konkretisierungen und Verbesserungen bei der Novemberhilfe vorzunehmen. So soll während der schwierigen Zeit der befristeten Schließungen im November betroffenen Unternehmen umfassend geholfen werden.

Sie haben sich außerdem darauf geeinigt, die bisherige Überbrückungshilfe über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten: Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeitvon Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.

Mehr unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/ ... anche.html


Kommentar: Wenn ich das richtig deute, planen die Minister die Veranstaltungsbranche noch bis Mitte 2021 in diesem Teillockdown auszubremsen !??
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 03.12.2020, 14:15

In Deutschland sind rund 300 Zirkusse unterwegs

........... Der Circus Krone ist nicht allein mit seinen Nöten. „Geschätzt gibt es circa 300 Zirkusse in Deutschland“, sagt Ralf Huppertz. Er ist Chef des Verbands Deutscher Circus-Unternehmen. Die meisten davon seien kleine Familienunternehmen. Mittlere und größere Betriebe gebe es etwa 20 bundesweit. .......

Von den kleinen Zirkussen wird wohl keiner aufgeben

Die Masse der kleinen Familienbetriebe habe für die ersten drei Corona-Monate 9000 Euro Soforthilfe für den Betrieb erhalten. Dazu seien persönliche Hilfen vom Jobcenter gekommen und Geldspenden aus der Bevölkerung, die auch der Circus Krone über Tierpatenschaften erhalten hat. Für kleinere Betriebe seien im Herbst auch Gastspiele mit reduzierter Sitzplatzkapazität möglich gewesen. Hart sei es trotzdem, stellt Huppertz klar. „Ich glaube aber nicht, dass wirklich jemand aufgibt“, sagt er zumindest für kleine Zirkusse mit geringen laufenden Kosten. Anders sieht es bei den größeren Betrieben aus. Die hätten im März, als der Lockdown kam, gerade bis zu sechsstellige Summen zur Saisonvorbereitung ausgegeben. „Diese Investition ist komplett im Mülleimer gelandet“, bilanziert Huppertz.

Mehr unter: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 698a5.html

Kommentar: Ob die Masse tatsächlich Soforthilfe erhalten hat? Ich kenne einige kleinere Unternehmen die bis jetzt keine derartigen Hilfen erhalten haben.
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 10.12.2020, 20:47

Gegen das Aussterben der Kultur
Künstler, Artisten und Musiker demonstrieren mit Dinoskelett vor Brandenburger Tor

Ein Aktionsbündnis fordert effektivere Nothilfen in der Pandemie. Sie schlagen ein „Kurzarbeitergeld für Selbstständige“ vor.

Nichts steht mehr für „Ausgestorben“ als ein Dinosaurier, findet das Aktionsbündnis „Alarmstufe Dunkelrot“ und hat deshalb das Originalskelett eines Tyrannosaurus rex auserwählt, am Mittwochnachmittag vor dem Brandenburger Tor die Lage der Kulturbranche zu repräsentieren.

„Der ist mir zugelaufen“, scherzt Dirk Wöhler, Präsident des Berufsverband Discjockey, trotz der eher weniger lustigen Situation. „Wir sind ja kreativ, wir können inszenieren“. Die Demonstrierenden fordern die Politik unter anderem auf, die Nothilfen anzupassen, „ohne Wahnsinnshürden bei der Antragstellung und monatelangen Zahlungsverzug“. Viele Familien stünden gerade vor dem finanziellen Ruin, statt vor einer besinnlichen Weihnachtszeit.

Auch die Berliner Künstlerhilfe Jetzt ist mit dabei, Artisten, Akrobaten und Musiker begleiten die als Demonstration angemeldete Mahnwache. Jonas Alich ist selbstständiger Artist und tritt normalerweise in Varietés und im Zirkus auf. Auf der Demonstration jongliert er mit einem Diabolo, während neben ihm Kegel durch die Luft fliegen und zwei Akrobaten einander in die Luft stemmen. „Ich bin heute hier, weil ich zeigen will, dass es still wird ohne Kultur“, sagt er.

Mehr unter: https://www.tagesspiegel.de/berlin/gege ... 02870.html
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 19.12.2020, 12:06

Mit „Adventszauber“, Winter- und Weihnachtsprogrammen verdienen viele Zirkusunternehmen im Dezember Geld – auch dieses Jahr, obwohl es gar keine Vorstellungen gibt. Denn der Bund beschert ihnen November- und Dezemberhilfen, 75 Prozent des Umsatzes im letzten Jahr bekämen sie ersetzt, sagt Ralf Huppertz, Vorsitzender des Branchenverbands VdCU. „Fast alle großen Zirkusse haben Weihnachtszirkus gemacht.“ Ihre Lage verbessere sich jetzt.

Das scheint auch dringend nötig. Europas größter, der Circus Krone in München, hat immer noch rund 100 Mitarbeiter, muss über 40 Pferde und 23 Löwen füttern, Strom und Versicherungen bezahlen. Die laufenden Kosten hat er zwar von einer Million Euro im Monat auf ein Drittel gedrückt, Kurzarbeitergeld und Überbrückungsgelder helfen. „Aber auch große Rücklagen sind irgendwann mal weg. Und auf diesem Wege sind wir“, sagt Krone-Manager Frank Keller.

...

Schlechter stehe es um die kleinen Familienbetriebe. Corona-Hilfen konnten bisher nur über Steuerberater beantragt werden – den viele gar nicht hatten. Immerhin solle das jetzt geändert werden, und sie könnten für die Novemberhilfe auch ihren durchschnittlichen Monatsumsatz angeben. „Das ist nicht die Welt“, aber Hartz IV und Spenden aus der Bevölkerung hätten ihnen geholfen. Bisher habe noch keiner Insolvenz angemeldet.

Mehr unter: https://www.berliner-kurier.de/panorama ... -li.126624
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 22.02.2021, 23:09

Gutachten: Sport und Kultur mit Zuschauern während Pandemie möglich
Berlin Volle Stadien und Theater trotz Corona ab April? Eine Gruppe von 20 Experten hält dies für möglich

Während Deutschland mit Sorge auf wieder steigende Corona-Zahlen und Virus-Mutationen schaut, dringen Sport und Kultur auf eine Rückkehr des Publikums. Ihre Forderung haben sie mit einem Gutachten unterlegt, das 20 Wissenschaftler und Praktiker erstellt haben. Das Fazit der Experten lautet: Fans und Kulturfreunde können in die Stadien, Konzerthallen und Theatersäle zurückkommen - nicht erst im Herbst, sondern sehr bald. „Die darstellenden Künste brauchen Publikum, sonst existieren sie nicht“, sagt der Intendant der Berliner Volksbühne, Klaus Dörr.

https://www.stimme.de/deutschland-welt/ ... 95,4453135

und ebenso

Kultur wieder ermöglichen:
Voraussetzungen für Öffnungen von Kulturinstitutionen und kulturellen
Veranstaltungen

(Stand: 05.02.2021)

https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/v ... lichen.pdf
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 24.02.2021, 00:25

Schrittweise Rückkehr von Zuschauern und Gästen:
Ein integrierter Ansatz für Kultur und Sport

Das Expertenkonzept in: https://www.palast.berlin/app/uploads/2 ... G-sten.pdf
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 02.03.2021, 21:51

VERANSTALTUNGSBRANCHE VERZWEIFELT
Hessen: Veranstaltungsbranche beklagt fehlende Perspektive

Viele haben seit einem Jahr keine Veranstaltung durchführen können. Staatliche Unterstützung fehlt. Autokorso durch Frankfurt.

Mit lauter Rockmusik, die aus großen Boxen von der Ladefläche eines Lastwagens schallt, rollt am Sonntagmittag ein Autokorso Richtung Messeturm los. Bis nach Sachsenhausen und zurück in die Innenstadt soll es gehen. An der Ursinusstraße, die zwischen der Autobahn 648 und dem Rebstockpark entlangführt, haben sich die rund 50 Fahrzeuge hintereinander aufgereiht, um auf die prekäre Lage in der Veranstaltungsbranche nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie sowie fehlende staatliche Unterstützung aufmerksam zu machen. Laut der veranstaltenden Initiative „Alarmstufe Rot“, die an diesem Tag weitere Demonstrationen in Mainz, Berlin und Erfurt organisiert, soll daran erinnert werden, dass der „Lockdown der Veranstaltungswirtschaft“ genau vor einem Jahr begonnen habe. Damals sei die Berliner Tourismusmesse als erste Veranstaltung aufgrund von Corona abgesagt worden.

Mehr unter: https://www.fr.de/frankfurt/hessen-vera ... 22454.html

An dem Autokorso hat sich auch der Horror-Circus beteiligt. :ugeek:
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 04.03.2021, 09:18

Auszug aus den sehr kompliziert formulierten Beschlüssen vom 3. März:

Der vierte Öffnungsschritt kann – wiederum in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen – erfolgen, wenn sich die 7-Tage-Inzidenz nach dem dritten Öffnungsschritt in dem Land oder der Region 14 Tage lang nicht verschlechtert hat:

a. Wenn die 7-Tage-Inzidenz 14 Tage lang nach dem Inkrafttreten des dritten Öffnungsschritts landesweit oder regional stabil bei unter 50 Neuinfektionen bleibt, kann das Land entsprechend landesweit oder regional folgende weitere Öffnungen vorsehen:
- die Öffnung der Außengastronomie;
- die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos;
- kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich.
Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in dem Land oder der Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 50 Neuinfektionen an, wird ab dem zweiten darauffolgenden Werktag in den geöffneten Bereichen nach Ziffer 7b verfahren.

b. Besteht in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende 7-TageInzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, so kann das jeweilige Land 14 Tage nach dem dritten Öffnungsschritt folgende weitere Öffnungen landesweit oder regional vorsehen:
- Die Öffnung der Außengastronomie für Besucher mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung; Sitzen an
einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen ist ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich.
- die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für
Besucherinnen und Besuchern mit einem tagesaktuellen COVID-19 Schnell- oder Selbsttest;
- kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen tagesaktuellen COVID-19 Schnell- oder Selbsttest verfügen.
Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse).

8. Der fünfte Öffnungsschritt kann – wiederum in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen – erfolgen, wenn sich die 7-Tage-Inzidenz nach dem vierten Öffnungsschritt in dem Land oder der Region 14 Tage lang nicht verschlechtert hat:

a. Wenn die 7-Tage-Inzidenz 14 Tage lang nach dem Inkrafttreten des vierten Öffnungsschritts landesweit oder regional stabil bei unter 50 Neuinfektionen bleibt, kann das Land entsprechend landesweit oder regional folgende weitere Öffnungen vorsehen:
- Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Außenbereich;
- Kontaktsport in Innenräumen: Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in dem Land oder der Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 50 Neuinfektionen an, wird ab dem zweiten darauffolgenden Werktag in den geöffneten Bereichen nach Ziffer 8b verfahren.

b. Besteht in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende 7-TageInzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, so kann das jeweilige Land 14 Tage nach dem vierten Öffnungsschritt folgende weitere Öffnungen landesweit oder regional vorsehen:
- die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und einer bzw. einem weiteren für jede weiteren 20 qm;
- kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich (ohne Testerfordernis).
Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse).

9. Über weitere Öffnungsschritte und die Perspektive für die hier noch nicht benannten Bereiche aus den Branchen Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 22. März 2021 im Lichte der Infektionslage unter Berücksichtigung der angelaufenen Teststrategie, des Impfens, der Verbreitung von Virusmutanten und anderer Einflussfaktoren beraten.

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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 18.04.2021, 00:43

Vatikan ermuntert Zirkusleute

Der Heilige Stuhl stellt sich auf die Seite von Zirkusunternehmen, die aufgrund der Coronapandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Kardinal Turkson schrieb in einem Brief an den Weltverband der Zirkusunternehmen, er hoffe, sie könnten so bald wie möglich wieder Freude an die Orte bringen, wo Kinder und Erwachsene unter der Pandemie leiden.

Papst spendiert Flüchtlingen und Obdachlosen eine Zirkusvorführung
Selbst diejenigen, die sehr auf ihre Gesundheit achten, „brauchen den Balsam des Lachens“, schreibt der Präfekt des Dikasteriums anlässlich des 11. Weltzirkustages, der an diesem Samstag begangen wird.
Die anhaltende Notsituation und der Maßnahmen zur Vermeidung von Menschenansammlungen bedrohe die Zirkusindustrie und auch die Existenz dieser oft familiengeführten Unternehmen, die sich in der Hoffnung auf bessere Zeiten verschulden mussten, Turkson erinnerte daran, dass die Zirkusleute vor einem Jahr brieflich die EU um Hilfe gebeten hatten. Europäische Zirkusunternehmen beschäftigten Zehntausende Artisten, es seien aber auch Tausende Tiere betroffen.

Mehr unter: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/n ... orona.html
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 01.05.2021, 23:56

Matthias Bergstädt, Impressario des Ulmer Weihnachtscircus und einst letzter Sekretär von Carl Althoff hat eine Open Petition unter dem Titel "Nach Impf-Fortschritten wieder 'Bühne frei' für Veranstaltungen, Events & Kultur" gestartet.

Pandemiebedingt waren Kultur und Live-Unterhaltung in Gemeinschaft anderer über ein Jahr lang nicht möglich. Durch ausgeklügelte Hygienekonzepte und vor allem auch durch stetig ansteigender Impfzahlen ist nun jedoch hoffnungsvolles Licht am Ende des Tunnels in Sicht.

Die facettenreiche Veranstaltungsbranche hat die von Bund und Ländern auferlegten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung bisher sämtlich mitgetragen. Aufgrund der immer mehr zunehmenden Impfungen besteht die berechtigte Hoffnung, dass die bisher erforderliche Einschränkung von Grundrechten wieder schrittweise heruntergefahren werden und somit auch wieder Veranstaltungen möglich sind.

"Bühne frei!" & Manege frei!" soll es nun zeitnah auch wieder für die Veranstaltungsbranche heißen, die über ein Jahr lang nicht ihr Publikum erfreuen und damit auch keinerlei Erträge erwirtschaften konnten!

Veranstalter aus den Bereichen Kultur und Unterhaltung, deren Beschäftigte und auch die Besucher solcher Veranstaltungen fordern daher aufgrund der positiven Impfentwicklung daher akzeptable und praktikable Lösungen.

Die kulturelle Vielfalt soll - unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienekonzepte - möglichst bald wieder uneingeschränkt möglich sein!

Dazu gehört auch, dass geimpfte Personen ohne Abstände in Theatern, Zirkuszelten, Varietés, Kinos, Kleinkunstbühnen, Event-Locations, bei Konzerten und auf Volksfesten (zum Beispiel in Festzelten und Karussells) verweilen und zusammen sitzen dürfen.

Nicht Geimpfte sind natürlich nicht ausgeschlossen, müssen natürlich die Abstände, die Regeln der Hygienekonzepte des Veranstalters einhalten und Tests vorweisen die negativ sind

Mit dieser Forderung soll es wieder möglich sein mehr Leute bei den Veranstaltungen zu zulassen und das man wieder mehr Normalität erreicht und die sehr stark eingeschränkte Veranstaltunsgsbranche wieder belebt wird.

Diese Petition richtet sich an alle Entscheidungsträger und Gremien von Bund, Land und Kommunen, die zukünftig darüber zu entscheiden haben, wann, wie und in welchem Rahmen kulturelle Events und Veranstaltungen wieder möglich sind.

Gerne stehen die Initiatoren dieser Petition als kompetente Fachleute für Rückfragen und einen Dialog mit den Entscheidungsträgern zur Verfügung.


Begründung

Die Veranstaltungs- und Eventbranche braucht nun dringend eine Planungssicherheit!

Wir sind der sechstgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland mit über 1 Million Beschäftigten!

Viele Veranstaltungsunternehmen sind nach einem Jahr Zwangspause absolut am Limit angekommen und brauchen schnell Öffnungsperspektiven . Die Künstler und Artisten sowie Kultur und Veranstaltungsmittarbeiter brauchen wieder Arbeit, um ihre Kosten zu decken und das wirklich sehr schnell!

Wir haben sorgfältig geplant und stehen umgehend für einen Neustart der Veranstaltungsbranche bereit!

Lasst uns wieder arbeiten und bedenkt, dass große Veranstaltungen nur mit vernünftiger Auslastung möglich sind!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Matthias Bergstaedt aus Westerheim

https://www.openpetition.de/petition/on ... ition-main
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 02.06.2021, 10:27

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine neue Coronaschutzverordnung erlassen, die am Freitag, 28. Mai 2021, in Kraft tritt. Sie enthält neue Regelungen in drei Inzidenzstufen: Stufe 3 gilt bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 bis 50 Stufe zwei bei einer Inzidenz von 50 bis 35 und Stufe 1 bei einer Inzidenz von bzw. unter 35.

Bezüglich Kultureinrichtungen:

In Stufe 3 gilt:

Konzerte unter freiem Himmel mit maximal 500 Personen sind möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen über ein negatives Testergebnis verfügen. Der Veranstalter muss einen Sitzplan erstellen, damit im Fall von Ansteckungen die Sitznachbarn informiert werden können. Konzerte in geschlossenen Räumen sowie die Öffnung von Theatern, Kinos und Opern sind mit bis zu 250 Personen, negativem Testergebnis und Sitzordnung ebenfalls möglich.

In Stufe 2 gilt:

In Stufe 2 können Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen ohne Termin besucht werden. Konzerte in geschlossenen Räumen sowie der Betrieb von Theatern, Kinos und Opern sind mit bis zu 500 Personen, negativem Testergebnis und Sitzordnung möglich.
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 10.06.2021, 11:32

Übersicht über die Öffnungschritte ab dem 02.06.2021 in Thüringen

https://corona.thueringen.de
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 13.07.2021, 17:36

Kultur trotz Corona Lockdown
Trotz Öffnungen in der Pandemiezeit: Showdown bei den großen Zirkussen und Varietés
Kino, Theater, Konzerte – vieles ist wieder möglich. Nur ein Besuch in den großen Zirkuszelten Deutschlands wird schwierig.
Die Macher hoffen, dass es sich irgendwann wieder lohnt, die Manegen zu bespielen.
Doch die Hürden sind hoch, bis es dazu kommen wird.

Mehr über Roncalli, FlicFlac und Zirkus Charles Knie unter
https://www.rnd.de/panorama/trotz-oeffn ... ZS2PM.html
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 08.08.2021, 14:07

Aktuelle Inzidenzwerte in allen Städten und Landkreisen in Deutschland

Erneuert sich täglich. Sehr gute Übersicht.

https://www.proplanta.de/karten/covid-1 ... 52020.html
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 16.08.2021, 13:38

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in der ab 16. August 2021 gültigen Fassung

§ 10
Veranstaltungen

(1) Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen,
Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen, Informationsveranstaltungen, Betriebs- und Vereinsfeiern
sowie Sportveranstaltungen sind zulässig. Veranstaltungen, die eine Anzahl von
5 000 Besucherinnen und Besuchern übersteigen, sind nur mit bis zu 50 Prozent der zugelassenen
Kapazität bis maximal 25 000 Personen zulässig.
(2) Sofern die Veranstaltung in geschlossenen Räumen stattfindet, ist nicht-immunisierten
Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Testnachweises gestattet. Dies gilt auch bei
Veranstaltungen im Freien
1. ab 5 000 Besucherinnen und Besuchern oder
2. bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden
kann.
(3) Abweichend von § 7 Absatz 2 ist bei Veranstaltungen, die eine Anzahl von 5 000 Besucherinnen
oder Besuchern übersteigen, das Hygienekonzept bei dem örtlich zuständigen
Gesundheitsamt vorzulegen. Soweit dieses Mängel feststellt, ist das Hygienekonzept umgehend
nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes anzupassen.
(4) Ausgenommen von der Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises sind Teilnehmende
an
1. Gremiensitzungen von juristischen Personen, Gesellschaften und vergleichbaren Vereinigungen,

2. Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs,
der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge dienen,
3. Veranstaltungen im Bereich der Leistungen und Maßnahmen nach § 16 des Achten
Buchs Sozialgesetzbuch – Kinder und Jugendhilfe (SGB VIII), der Frühen Hilfen nach
Maßgabe der Corona-Verordnung Familienbildung und Frühe Hilfen sowie im Bereich
der Kinder- und Jugendhilfe, die im Rahmen von Leistungen oder Maßnahmen nach
§§ 11, 13, 14, 27 bis 35a, 41 bis 42e mit Ausnahme von § 42a Absatz 3a SGB VIII
durchgeführt werden, und
4. Veranstaltungen aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
(5) Wer eine Veranstaltung abhält, hat ein Hygienekonzept zu erstellen und eine Datenverarbeitung
durchzuführen. Ein Veranstalter hat die Gesamtverantwortung für die Organisation
zu übernehmen. Die Durchführung ist nur mit kontrolliertem Zugang für Besucher zulässig.
Beschäftigte und sonstige Mitwirkende sowie Sportlerinnen und Sportler werden bei
der Ermittlung der Anzahl der Besucherinnen und Besucher nicht berücksichtigt.
(6) Bei Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der
Legislative, Judikative und Exekutive sowie der Selbstverwaltung sowie Nominierungs- und
Wahlkampfveranstaltungen und die für die Parlaments- und Kommunalwahlen erforderliche
Sammlung von Unterstützungsunterschriften für Wahlvorschläge von Parteien, Wählervereinigungen
und Einzelbewerbern sowie für Volksbegehren, Volksanträge, Bürgerbegehren,
Einwohneranträge und Einwohnerversammlungen sind die Vorlage eines Testnachweises
durch Teilnehmende, die Erstellung eines Hygienekonzepts und die Durchführung
einer Datenverarbeitung nicht erforderlich. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen
Maske gilt nur für Besucherinnen und Besucher dieser Veranstaltungen.
(7) Veranstaltung im Sinne dieser Vorschrift ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes
Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer
Veranstalterin oder eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an
dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.

https://www.baden-wuerttemberg.de/filea ... ronaVO.pdf
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Re: Zum aktuellen Coronathema

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 29.09.2021, 20:25

Neuer Rückenwind für deutschen Zirkus
Für Deutschlands Zirkusse war Corona ein Drahtseilakt. Nun sollen staatliche Hilfen der Branche aus der Krise helfen. Die Zirkuslandschaft stellt sich neu auf.

Bund: Millionen sollen Zirkusse retten
"Die Zirkusse hatten keine Auftritte, keine Einnahmen", sagt Christina Peters, Projektleiterin der Förderinitiative "NEUSTART KULTUR im Circus", im DW-Gespräch. "Gerade Betreiber kleiner Zirkusse standen komplett an der Wand, mussten sich Alternativen überlegen, von staatlichen Überbrückungshilfen leben oder sogar von Hartz IV."
Die deutschen Zirkusse hatten ihre Existenzgrundlage verloren. Das bundesweite "NEUSTART" –Soforthilfeprogramm von Kulturstaatsministerin Grütters stellte als Reaktion darauf ab Oktober 2020 zunächst fünf Millionen Euro für die angeschlagene Branche bereit, die kurz darauf auf rund elf Millionen aufgestockt wurden. Verteilt wurden die Mittel durch ein eigens eingerichtetes Projektbüro. Peters: "Es handelt sich hier um eine Förderung, die erstmalig sowohl den Zirkus als Kulturgut fördert als auch dessen Infrastruktur." Das bis Juni 2022 angesetzte Projekt schüttet bis zu 100.000 Euro pro Antrag aus und unterstützt die Betriebe etwa bei Zeltankäufen oder der Anschaffung von Belüftungsanlagen, damit die Zirkusse trotz Corona auftreten können.
Bisher habe Deutschland Kulturbereiche wie Tanz, Theater oder Museen ganz selbstverständlich gefördert, sagt Peters, "aber den Zirkus eben nicht!" Weil Zirkusse häufig unternehmerisch wirtschafteten, zugleich aber auch Kultur machten, passten sie nicht in die starren Subventionskategorien. Diese zu ändern und so eine Anerkennung des Zirkus als Kulturgut zu ermöglichen, sieht die Projektleiterin als eine ihrer zentralen Aufgaben. Ihre Hoffnung: ein staatlicher Fonds, der die "langfristige Bundesförderung über alle Zirkussparten hinweg" sicherstellt. 

Mehr unter: https://www.dw.com/de/neuer-rückenwind- ... a-59265926
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