Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Über Führungskräfte und Arbeiter beim Circus
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Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Admin » 06.07.2007, 01:07

Sigi - der Eisbärpfleger

Vor vielen Jahren sah ich beim Circus Carl Althoff einen geknickten älteren Mann, der die Eisbären pflegte. Die zwölf Tiere waren sein Reich und er sprach mit diesen in einer eigenen Sprache. Kaum ein Besucher beachtete diesen ungepflegten Mann mit seiner derben, eher abweisenden Sprache. So entging den meisten sein Schicksal. War er einst doch der Dresseur dieser gewaltigen Eisbärherde, stand jahrelang als Star in der Manege, bis eines Tages in Frankfurt eines seiner Tiere über ihn herfiel und ihn zum Krüppel biss. Zuerst lief das Circusgastspiel gar nicht gut, aber mit den Schlagzeilen in den örtlichen Zeitungen war die Gier der Menschen angeregt und sie strömten in Massen zu den gefährlichen Eisbären. Der Unfall von Sigi brachte dem Circusdirektor viel Geld. Aber Sigi ging als Krüppel aus dem Krankenhaus und war danach eine geknickte Persönlichkeit. Ihm blieb die Pflege seiner Eisbären und der Alkohol. Beiden blieb er treu bis zu seinem Tod.
Mit circensischen Grüßen

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Admin » 06.07.2007, 01:08

Könnt ihr euch noch an Raubtier-Gerd erinnern, der viele Jahre Kutscher bei Gerd Siemoneit war. Ein lieber Kerl, der gerne was trank und fast jeden anschnorrte. Wenn man nichts spendierte, dann maulte er vor sich hin. Ein Original für sich. :D
Als er in Rente ging freute er sich darüber nicht lange. Er kam in ein Altersheim, wo ihm das gewohnte Umfeld fehlte. Bald darauf starb er.
Mit circensischen Grüßen

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Admin » 06.07.2007, 01:16

Franz Brumbach hatte einen langjährigen Mitarbeiter, der alles machte und konnte. "Schorsch" :) Ein fränkisches Original, von einfacher Natur aber mit einem grossen Herz für alle. Was hätte Franz Brumbach ohne ihn gemacht? Schorsch ging ein paar mal weg und wurde immer wieder zurück geholt. ;)

Traf kürzlich Frau Brumbach und erfuhr, dass er auch nicht mehr lebt. In meiner Erinnerung lebt er weiter und gerade höre ich seine Stimme. :|
Mit circensischen Grüßen

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Volker Reinke » 06.07.2007, 01:20

Lieber Peter,

ich kannte alle drei und deren Lebensgeschichten. Alle drei waren sehr offen und ehrlich zu mir. Ich mochte Sie und habe sie vor allen als Mensch geschätzt, das haben sie auch gespürt und auf ihre Art und Weise gedankt. Ich hatte schon immer eine soziale Seite und manch einer, nicht nur die drei genannten, bekamen von mir so manch einen Heiermann (für outsider=Fünfmarkstück), Bekleidung oder Bettwäsche von mir. Aber auch die Direktionen wußten es zu würdigen, was diese Leute hinter den Kulissen (bzw. ausserhalb der Manege) für die einzelnen Unternehmen geleistet haben. Ich könnte noch viel mehr Namen hier veröffentlichen. Ist aber alles schon eine ganze Weile her und denke mal, das interessiert heute in der schnelllebigen Zeit niemand mehr. Eigentlich schade.
Mit circensischen Grüßen

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Schult-Bjoernlys » 06.07.2007, 01:26

Treue Seelen

In den sechziger Jahren hatten wir bei Busch-Roland noch einen festen Stamm von ca.elf Zeltarbeitern. Diese verblieben auch im Winterquartier, sie gingen stempeln oder arbeiteten in der Fabrik.

1965 gastierten wir in Sinzig. Nach dem Abbau verbrachten die drei trinkfestesten Jungs ihre Zeit in der Bahnhofsgaststätte. Die Abfahrt der beiden Sonderzüge bemerkten sie vor lauter Durst nicht. Die nächste Gastspielstadt war Bad Godesberg. Dort musste der Circus drei Tage auf die Jungens verzichten. In ihren Abbauklamotten, verschwitzt und schmutzig, wollte sie niemand per Anhalter mitnehmen. also liefen sie im wahrsten Worte dem Circus nach. Während des Einlass zur Nachmittagsvorstellung tauchten sie dann todmüde und mit wunden Füßen wieder auf. Diese Anekdote war nocj lange Gesprächsstoff in der Restauration. Aber einen Zug haben die nie mehr versäumt...
Hjertlig velkommen: herzlich willkommen in Christians Hede's Zoo-Cirkus !

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Gerd » 06.07.2007, 01:38

Als ich 1985 zwei Wochen mit dem Circus Corty Althoff mitreiste, lernte
ich auch einige Orginale näher kennen:

Gisela war jahrelang die Köchin im Circus und Haushälterin des Direktors. Auch ich genoß mit den anderen Artisten im Küchenwagen ihre Mahlzeiten. Sie lachte gern, konnte aber auch richtig fluchen, wenn was schief geht. ;)

Erich Pfanner war damals Zeltmeister beim Circus Corty Althoff.
Als "Erik van Lehn" führte er auch Tiere des Circus vor. Als Zeltmeister
war er ein absoluter Fachmann, der auch mal mit anpackte ohne viel
Worte zu machen. Seine Frau und Tochter reisten zeitweise mit. Später
war er einige Jahre für Zeltverleiher aus der Pfalz als Zeltmeister tätig.

Weiß zufällig jemand, was aus den beiden geworden ist? :confused:
Viele Grüsse

Gerd
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Admin » 06.07.2007, 01:40

1965 gastierten wir in Sinzig. Nach dem Abbau verbrachten die drei trinkfestesten Jungs ihre Zeit in der Bahnhofsgaststätte. Die Abfahrt der beiden Sonderzüge bemerkten sie vor lauter Durst nicht.
[/quote]

Sowas ähnliches passierte 1971 bei Barum-Safari in Diez, aber da erwischte es die komplette Zeltmannschaft!

Zwischen Diez und Idstein feierte die ganze Zeltmannschaft nach dem Abbau in der Bahnhofskneipe. Vorher wurde uns die Uhrzeit gesagt, wann der Sonderzug abfahren würde. Tatsächlich aber fuhr der Zug eine halbe Stunde früher los und als die Mannschaft vor das Lokal trat, war kein Zug mehr da. Der Bahnhofsvorsteher wurde zur Rede gestellt und ihm klar gemacht, dass ohne die Mannschaft der Circus in Idstein weder entladen noch aufgebaut werden könne und dass da eine Schadenersatzforderung auf die Bahn zukommen würde. So organisierte dieser einen Triebwagen und so fuhr die Zeltmannschaft fröhlich feiernd dem Sonderzug hinterher. Das wurde eine kurze Nacht, aber diese hartgesottenen Gesellen waren viel gewohnt. Auch wenn viele wild aussahen, hinter diesen Gesichtern verbargen sich herzensgute Typen, mit denen man “Pferde stehlen” hätte können.
Mit circensischen Grüßen

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Herbert Bleutgen » 06.07.2007, 12:38

Oder bei Circus Willy Hagenbeck 1975 - der "Heiermann" ich kenne noch nichtmal seinen richtigen Namen -seine taegliche Frage war " haste mal einen Heiermann fuer mich
Es gab noch mehr solcher "Originale" bei Hagen beck.

Gruss 8-) Herbert 8-)
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Wolfgang A.
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Wolfgang A. » 15.08.2008, 20:19

Muß dem Herbert Recht geben, bei Willy Hagenbeck gab es so einige Originale. Will bloß einen herausheben. das war der Ritter. Ein kleines unscheinbares,altersmäßig nicht einstufbares, Männchen. Er trug grundsätzlich einen Blaumann, dazu viel zu große Gummistiefel. Ob Regen oder Sonnenschein. Auf dem Kopf ständig eine, immer schief sitzende, grüngelbe Pudelmütze. In jeder Stadt, in die wir ankamen, wusste er, wo es in Bahnhofsnähe einen Kiosk oder ähnliches gab, um uns dort mit Getränken, Tabakwaren oder Essbarem zu versorgen. Musste wohl schon immer als erster den Zug verlassen und sich umgesehen haben. Notfalls hatte er immer Reserven für uns in seinem Abteil.
Gruß Wolfgang A.
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Wolfgang » 16.08.2008, 22:03

Bei Carl Althoff gabs als Zeltmeister den FRITZ FLOHR
auch der "Dicker" wie viele ihn nannten, der immer in den Heizungsschläuchen sich aufhielt.

Auf Michael Kreisig genannt "Micha" war ein sehr beliebter Mensch. Hat die Pony's und auch die
Elefanten von Vanni vorgeführt.
Dann gabs noch den "Martin" der war "Mädchen für Alles", mit ihm hab ich so manche Rundleinwand-Kilometer
ein und ausgehängt. Leider lebt er auch nicht mehr.

Ja, jeder könnte so manche Geschichte erzählen......

Gruß
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Wolfgang A.
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Wolfgang A. » 27.08.2008, 08:02

Ich hätte da noch einen weiteren Typen vom Circus Willy Hagenbeck. Das wäre der Rück. Seines Zeichens Oberrequisiteur. Der Rück lachte den ganzen Tag, bei passender sowie unpassender Gelegenheit. Wenn man etwas brauchte, nur den Rück informieren und spätestens innerhalb von zwei Tagen hatte man es. Die Beschaffung ? Uns war es gleich, ob legal oder illegal, Hauptsache wir hatten es. Sein Lieblingsgetränk war das Bier. Man sah ihn selten ohne eine Dose in der Hand. Das soll aber nicht heißen, dass er ständig betrunken war. Am meisten Spaß hatte er daran, wenn Peter Weyganda sich einen Vorrat für die Vorstellung im Sattelgang gebunkert hatte. Der Rück kannte die Stellen ganz genau. Wann immer es möglich war, schlich er sich dorthin und bediente sich. Der Weyganda war aber schon so daran gewöhnt, dass er nur noch darüber lachte. Sie hatten ein sehr gutes Verhältnis. Dazu muss man sagen, dass er bei allen sehr beliebt war. Ob nun bei den Artisten, der Verwaltung oder unter uns Kollegen. Dafür sorgte schon sein ständiges lachen, das zum Ende hin immer in ein prusten ausartete, so das man Bedenken haben musste, er würde sich verschlucken. :D
Gruß Wolfgang A.
.
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Michael B. » 21.10.2008, 18:37

Ich unterhielt mich mal mit Ihm in Hannover (Weihnachtscircus Giovanni Althoff).
Kurz vorher mußte er bei einem Gastspiel im Rheinland oder NRW mit den Elefanten einen mehrere kilometerlangen Marsch machen,weil die Bahn die Elefanten nicht transportieren konnte oder wollte.Wurde sogar in der Presse darüber berichtet.
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Hermann N. » 03.11.2008, 17:25

Hallo
Ich wüsste da noch einige,z.B.Der dicke Franz bei Krone,Schweden Peter,Schulpferd Herbert bei Krone.
Mitlerweile alle in einem alter,das die nicht mehr Reisen.Aber die größte Zeit Ihres Lebens beim Circus verbracht haben und den Direktionen treu gedient haben.
Gibt es heute so etwas noch?
Gruß
Hermann
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Roland » 04.11.2008, 13:49

Rudi Lehmann war der letzte deutsche "Arbeiter" bei Barum. Rudi wechselte damals nach der Schließung von Hagenbeck mit einigen anderen zu Barum und ist als einziger übrig geblieben. Nun wird er wohl als Hausmeister im Winterquartier in Einbeck bleiben...
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Wolfgang A. » 04.11.2008, 14:07

Hallo Roland, wann war der Rudi Lehmann bei Hagenbeck? Gehörte er zur Stallmannschaft oder zum Zelt? Würde mich mal interessieren, denn irgendwie kommt mir der Name bekannt vor.
Gruß Wolfgang A.

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Roland » 04.11.2008, 15:00

Rudi war wohl bis zur Schließung von Hagenbeck dort. Weiß nicht mehr genau wann das war, in den 80-igern? Ich glaube er war dort im Stall. Damals sind von dort 4 oder 5 Leute übernommen worden. Kann mich leider nur noch an ein paar Vornamen erinnern, da ich damals noch ein Kind war ;-) Das waren Manni, Bernd, und halt Rudi.

Die "Mausi" weiß das bestimmt! Mausi schreib du mal was dazu! ;-)
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Wolfgang A. » 04.11.2008, 19:05

Hallo Roland,
von '81 habe ich noch ein Foto, allerdings unter dem Namen Ingrid Hagenbeck. Ich meine in der Saison '82 wurde der Betrieb eingestellt. Die Vornamen sagen mir nicht viel, da wir uns damals lediglich mit den Spitznamen anredeten oder in der 3.Person.
Gruß Wolfgang A.

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Mausi » 04.11.2008, 21:08

Hallo Wolfgang
Rudi Lehmann ist berliner und Berlienert Heute noch sehr Stark ich denke das er in dieser richtung einen Spitznamen Hatte.
Um Noch mehr Barum Originale in errinnerung zubringen es gab auch noch den Elefanten Robert der immer eine Anektote wusste
gruss mausi
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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Wolfgang A. » 04.11.2008, 22:20

Danke Mausi,
hilft mir aber leider nicht weiter, da wir einige Berliner hatten, im Stall ebenso wie im Zelt.
Gruß Wolfgang A.

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Admin » 24.06.2011, 16:29

Will dieses Thema wieder aus der Versenkung holen. ;)

Denke gerade an Toni von der Gathen, mit dem ich einst bei Barum-Safari war und ihn viele Jahre später wiedermal traf, als er eine Saison der Zeltmeister des Circus Fliegenpilz war.
Nun fährt er immer wieder Transporte für Schausteller, wie ich von Verwandten von ihm hörte.

Er war/ist ein Unikum der Reise, den ich allzeit burschikos lustig in Erinnung habe, auch wenn sein Leben nicht immer so war. Denn er verlor eines seiner Kinder durch einen Wohnwagenbrand und darunter litt er viele Jahre schwer.
Mit circensischen Grüßen

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Re: Circusmitarbeiter - Typen - Schicksale

Ungelesener Beitrag von Michael B. » 01.08.2017, 16:03

An anderer Stelle,war hier die Rede von Raubtier-Gerd bei Barum.Wie hieß er weiter? Mir fällt der Name "Kenschke" oder so ähnlich ein.Kann das sein?
Außerdem gab es bei Gerd Siemoneit-Barum wohl noch einen Raubtierkutscher mit Spitznamen "Heinzi".Wer kann mir dazu etwas sagen.
Alles Mitarbeiter,die man als Circusfreund gesehen hat,aber doch nicht viel mehr über sie weiß.So geht es mir jedenfalls.
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