Constantin und Judita Dimoiu

Über Führungskräfte und Arbeiter beim Circus
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Circusworld
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Constantin und Judita Dimoiu

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 28.03.2017, 23:12

Herr über Uniformen, Mützen und Mäntel
Der Circus Krone kommt nächste Woche erstmals nach vier Jahren wieder nach Traunstein. Anlässlich dieses Gastspiels starten wir heute eine kleine Serie »Blick hinter die Circus-Kulissen«. Den Auftakt macht die Circus-Schneiderei:

Schon als kleiner Bub träumte er immerfort vom Circus – und eines Tages erfüllte sich sein Wunsch: Constantin Dimoiu erlernte einen Beruf und wurde Schneider bei Circus Krone. Dort ist er zuständig für die Uniformen von Requisiteuren, Kraftfahrern, Betriebsfeuerwehr und Einlasspersonal. Täglich sind es bis zu 50 Stück, die gebraucht werden und die er zusammen mit seiner Frau Judita – einer gelernten Schneiderin und Mode-Designerin in dritter Generation – bereit hält und instand setzt. Insgesamt gehen bei Krone über 300 Uniformen mit auf Reisen.

Platz gibt es nicht viel im Wagen 85. Die rollende Schneiderei ist nur einige Quadratmeter groß. Links die Nähmaschine, rechts der Bügeltisch. Am Boden ein Heizlüfter. Im Schrank ein Musterbuch. Ein Vorhang teilt den winzigen Raum, dahinter stapeln sich »reperaturbedürftige« Uniformen mit kleinen Namenszetteln und die Waschmaschine.

Qualiltät wird großgeschrieben. Nur beste Materialien werden verwendet. »Normale« Konfektionsgrößen (48 bis 54) sind stets auf Lager, und zwar in den Circusfarben rot, blau oder grau. Über- und Untergrößen müssen speziell angepasst und angefertigt werden. Außerdem die passenden Mäntel und Mützen. Gewaschen wird mehrmals täglich und nur ganz selten wird eine Uniformjacke in die Reinigung gegeben.

Wenn etwa eine Stunde vor Vorstellungsbeginn die Glocke ertönt, beginnt der Run auf den »Kleiderwagen«, der sich meist unmittelbar im Sattelgang befindet. Dann bleibt noch genügend Zeit für den letzten Schliff: Ein Knopf wird angenäht, eine Naht geflickt oder ein Fleck entfernt. Während der Vorstellung stehen »Costi und Judy«, wie sie liebevoll genannt werden, hinter den Kulissen parat: »Zur Not muss auch einmal eine Sicherheitsnadel helfen«.

Mehr unter: http://www.berchtesgadener-anzeiger.de/ ... 25565.html
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