Rund um Carl Althoff

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Othmar
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Othmar » 16.05.2010, 01:15

Roland hat geschrieben:Mein Vater war 1969 oder 1970 zusammen mit Rainer Westphal auch eine Saison beim Schmacke im Büro. Dort gab es wohl außen an einigen Wagen Lautsprecher, so dass die Direktion zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Mitarbeiter in den Direktionsbürowagen zum Gespräch "bitten" konnte. Da Carl Althoff wohl wenig Schlaf benötigte, kam dies wohl vor allem nachts vor. Das waren noch ganz andere Zeiten... ;-)
Ich erinnere mich an die "Schreihaelse". Jeder im Circus hasste die Dinger. Spaeter als Corty und Vanni von Carl wegingen, nahmen sie diese Masche auch auf. Wie du gesagt hast, oft mitten in der Nacht gingen die Dinger los und holten jeden aus dem Schlaf. Es war nicht immer Arbeit, manchmal hatte die Direktion auch Hunger mitten in der Nacht und wollte ein Schnitzel mit Pommes herbeigeschaft haben. Ich selbst bin ein paarmal mit Otto Mark um 3 uhr morgens auf "Futtersuche" gegangen, da auch ich Hunger hatte. Das war damals gar nicht so einfach weil es ja noch kein McDonalds gab die 24 Stunden auf hatten.
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Fax » 16.05.2010, 01:26

Also, ich habe Corty mehrmals Raubtiere (Tiger) vorführen sehen. Wie er mir versicherte, hat er auch selbst Raubtiere dressiert. Auch hatte er damals neue Eisbären in die Nummer reindressiert.
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Admin » 16.05.2010, 01:27

Othmar hat geschrieben: Ich erinnere mich an die "Schreihaelse". Jeder im Circus hasste die Dinger. Spaeter als Corty und Vanni von Carl wegingen, nahmen sie diese Masche auch auf.
Hallo Othmar,

ich erinnere mich an einen Besuch beim Circus Corty Althoff auf dem Talavere in Würzburg. Damals traf ich dort einen anderen namhaften Circusdirektor, der auch gerade zu Besuch war.
Die Schreihälse fand er furchtbar und prognostizierte damals ganz nüchtern, dass gute Leute das nicht lange ertragen werden und das der Anfang vom Ende des Circus sei. Er sagte nur, dass schon mehrere Mitarbeiter von Corty Althoff sich bei ihm beworben hätten, nur weil sie wieder eine ungestörte Nachtruhe haben wollten.
Er hatte recht, als ich den Circus ein paar Jahre später wieder traf, war er nur noch halb so gross und viele der ehemaligen Stammleute waren zu anderen Circussen gewechselt.

Diese "Schreihälse" waren menschenverachtend und hochmütig; und es gibt das passende Sprichwort: "Hochmut kommt vor dem Fall".

Schade drum und dass beide Söhne nicht das Erbe des Vaters dauerhaft erhalten konnten. :(
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Othmar » 16.05.2010, 03:01

Peter hat geschrieben: Hallo Othmar,

ich erinnere mich an einen Besuch beim Circus Corty Althoff auf dem Talavere in Würzburg. Damals traf ich dort einen anderen namhaften Circusdirektor, der auch gerade zu Besuch war.
Die Schreihälse fand er furchtbar und prognostizierte damals ganz nüchtern, dass gute Leute das nicht lange ertragen werden und das der Anfang vom Ende des Circus sei.
Die "Schreihaelse" an und fuer sich sind ja keine schlechte idee, auch ich habe welche benutzt zu verschiedenen zeiten. Aber es kommt natuerlich darauf an wie und vor allem wann man diese instrumente benuetzt. Wenn es nachts um 3 uhr ploetzlich duch die nacht heult, "Mark, kommen sie sofort in meinen wagen" kann das schon als schlecht empfunden werden, oder wie Otto Mark zu pflegen sagte, "Det is ja schlimmer wie en bomben alarm in Kieg."
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Admin » 16.05.2010, 11:19

Othmar hat geschrieben: Die "Schreihaelse" an und fuer sich sind ja keine schlechte idee, auch ich habe welche benutzt zu verschiedenen zeiten. Aber es kommt natuerlich darauf an wie und vor allem wann man diese instrumente benuetzt.
Wenn das einzeln gesteuert ist, dann mag das sinnvoll sein. Wenn aber alle Anweisungen pauschal über den Platz geplärrt werden, ist das eine Zumutung. Ich habe das selber erlebt und mir ist es sehr negativ in Erinnerung. :o
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Boris » 16.05.2010, 13:17

Das mit den "Schreihälsen" erinnert mich an die "Videoüberwachung" bei einem anderen Circus.

Super Foto von Roswitha!
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Othmar » 16.05.2010, 15:47

boris jaeggi hat geschrieben:Das mit den "Schreihälsen" erinnert mich an die "Videoüberwachung" bei einem anderen Circus.

Super Foto von Roswitha!
Camera ist gut. Als diese dinger finanziell ertaraeglich wurden hatte ich immer welche bei meinen Tigern am laufen fuer 24 Stunden. Zweimal kam es vor das der video als beweismaterial im Gericht gegen Leute benutzt werden konnte die nachts ueber die apsperrung geklettert sind. Spaeter habe ich dann auch solche cameras, mit sound, benutzt um dienst gespraeche mit inspektions beamten heimlich und ohne deren wissen aufzunehmen mit der vollen absicht diese gegen sie zu verwenden sollten die beamten sich, wie oft der fall im circus, zur beamtenwillkuer hinreissen lassen. ;)
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Admin » 25.09.2015, 20:27

Stürmischer Abgang der Dickhäuter – Zirkus Corty Althoff brach seine Zelte vorzeitig ab
Aus dem Bonner General-Anzeiger vom 16. November 1993

Der Mercedes-Fahrer war ganz ruhig. Zu ruhig, wie er beim Blick in den Rückspiegel feststellte. Dann von hinten näherte sich im Laufschritt Patra, eine gewichtige Elefantendame aus dem Zirkus Corty Althoff. Um sicherzustellen, dass seine Limousine nicht plötzlich auf Golf-Format zusammenschrumpfte, blieben dem Mann nur eines: Gas geben.
Patra hatte sich unvermittelt aus dem Tross der sechs Elefanten losgerissen, die gestern zur Weiterreise in einen Güterwaggon verladen wurden. Diese Verladeaktion hatte es in sich – auch ohne den nach wenigen Metern gestoppten Ausreißversuch der Dickhäuterin. Denn sie fand nicht, wie sonst üblich, auf dem Güterbahnhof statt. Sondern mitten auf dem Bahnübergang in der Ollenhauerstraße.
Wegen des stürmischen Wetters hatte sich Zirkuschef Corty Althoff dazu durchgerungen, das Gastspiel in Bonn einen Tag früher als geplant abzubrechen. Zwar habe der Sturm keinen Schaden angerichtet, so Althoff. Doch um niemanden zu gefährden, seien die gestrigen Vorstellungen gestrichen worden. Da das Wetteramt in Essen für gestern weitere Stürme voraussagte, entschied sich der Direktor, seine wertvollen Elefanten nicht von dem Platz neben der britischen Botschaft quer durch die Stadt zum Güterbahnhof zu treiben. Er setzte auf die Hilfsbereitschaft der Bahn – und wurde nicht enttäuscht. Alles musste ganz schnell gehen. Um 9 Uhr gestern Morgen riefen die Zirkusleute bei der Bundesbahn an, erinnert sich Wolfgang Bertram, Chef des Bonner Hauptbahnhofs. Wenig später war alles perfekt. Die Verantwortlichen der Bahn versprachen, um 12.45 Uhr einen Güterzug zur Ollenhauerstraße zu schicken.
Die Karawane aus Elefanten und Treibern – angeführt vom Direktor und eskortiert von der Polizei – setzte sich gegen 12.15 Uhr in Bewegung. Im Gänsemarsch zogen die Dickhäuter hinter dem Konrad-Adenauer-Haus zur B 9. Von dort ging es an der SPD-Parteizentrale vorbei zum improvisierten Verladeplatz. Hier mussten die Tiere erst einmal warten. Drei planmäßige Züge passierten die Strecke, ehe der Sonderzug anrollen konnte. Derweil kümmerte sich die Polizei um den Verkehr. Autos durften den Bahnübergang nur in kleinen Schüben passieren – nicht selten rieben sich die Fahrer ob des ungewöhnlichen Anblicks die Augen. Gegen 12.50 Uhr war es soweit: Der Güterzug hielt, Corty Althoff bugsierte einen Tieflader vor die offene Tür des Waggons, und die riesigen Tiere kraxelten in wenigen Minuten hinauf. Lediglich Patra mochte nicht so recht mitspielen – siehe oben. Doch wenige Minuten nach ein Uhr war auch Patra eingestiegen, der Zug konnte weiterfahren. Laut Wolfgang Bertram wurde der Fahrplan der Bahn nicht durcheinander gewirbelt – lediglich zwei Züge verspäteten sich um einige Minuten.
Mit circensischen Grüßen

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Re: Carl Althoff - Rückblick auf sein Leben

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 27.07.2017, 14:12

Ermäßigungsgutschein. :)
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Re: Carl Althoff - Rückblick auf sein Leben

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 02.09.2018, 13:44

https://www.facebook.com/groups/124282304253799/

Auf Facebook gibt es eine offene Gruppe CARL ALTHOFF mit vielen Bildern. :)
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 24.05.2019, 12:52

Zum 25. Todestag ist in der Celleschen Zeitung ein ganzseitiger Artikel erschienen.
Ich habe die Autorin dafür beraten.
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 25.03.2020, 02:07

Team übernimmt sechs Althoff-Hengste

Gut Aiderbichl als letztes Zuhause für Zirkuspferde

Für Namo, Amo, Apolitano, Napolitano, Arnesco und Herano ist es die letzte Vorstellung: Die sechs Haflinger-Hengste, zwischen 24 und 30 Jahre alt, finden auf der Gut Aiderbichl Ballermann Ranch, dem Tiergnadenhof in Blockwinkel, ein letztes Zuhause.

Die Jungs bleiben zusammen, für sie haben Annette und André Engelhardt Platz geschaffen, obwohl eigentlich alle Plätze belegt sind. Aber den Pferden des berühmten Circus Giovanni Althoff ein Heim zu bieten, ist für Annette Engelhardt eine Herzenssache.

44 Pferde leben auf der Ranch, da kommt der Hufschmied öfters mal vorbei. Und fragt nach: Wie funktioniert das mit Gut Aiderbichl? Wäre noch Platz für weitere Tiere? Annette Engelhardt horcht auf und fragt zurück. So hört sie von dem weltberühmten Zirkusdirektor, der mit 82 Jahren, an einer unheilbaren Augenkrankheit leidend und ohne ausreichende finanzielle Mittel, einen Alltag fristet, der äußerst beschwerlich ist. Das Wort Zirkus lässt Annette Engelhardt zurückreisen in ihre Kindheit. „Damals, vor 55 Jahren, war das noch etwas anderes. Wenn der Zirkus in die Stadt kam, war das ein Pflichttermin für mich.“ Die Grundlage für Tierliebe war gelegt – und der Respekt für eine Gruppe ebenso: „Die Zirkusleute haben keine Lobby“, sagt Annette Engelhardt. Sie erinnert daran, dass Giovanni Althoff einst für 180 Angestellte und eine Vielzahl an Tieren verantwortlich war. „Wie haben die das bloß damals gehandelt? Den Tiertransport von Stadt zu Stadt?“ Allein der Transport für die sechs Haflinger bedeutete eine umfangreiche Organisation – nicht allein wegen der derzeit geltenden Auflagen aufgrund des Coronavirus.

....

Giovanni Althoff indes hat sich von seinen Pferden verabschiedet. Sein Schicksal berührt das Ehepaar Engelhardt ebenso: Dass der Zirkus 2010 in Konkurs gegangen ist, der Tod von Althoffs Tochter im Jahr 2014 und 2015 der seiner Ehefrau. Eine ehemalige Artistin schaue einmal im Monat nach dem Senior, bringe Lebensmittel vorbei. An Heu für die Pferde habe es nie gemangelt, sagt Annette Engelhardt. Die Tatsache aber, dass Althoff rein körperlich nicht mehr alle Aufgaben meistern konnte, habe sie handeln lassen, erklärt Engelhardt. Denn: „Wer nimmt denn schon sechs Hengste?“ Die größte Angst von Giovanni Althoff sei gewesen, dass die Tiere von Amts wegen abgeholt und zum Schlachter gebracht werden.

Mehr unter: https://www.kreiszeitung.de/lokales/die ... 12025.html
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 27.07.2020, 10:13

Eintrag in der Datenbank "Circus und artverwandte Künste":

1966: Californischer National Circus Carl Althoff. Die Tournée begann am 12. März in Warendorf. Am 26. März begann man in der Bremer Stadthalle ein Hallengastspiel. Auf Plakattafeln verkündete man, das Unternehmen werde von Carl Busch präsentiert. Auf dem Podium saßen 20 Musiker! Das waren eigentlich zwei Kapellen aus Warschau und Prag. Darin: Walter Faber mit Eisbären, als Gaston de Faber stellt er später die Löwen-Tiger-Gruppe vor, Erich Leutzinger zeigte Tromba´s Tiger und die gemischte Bärengruppe wird von Jacqueline (Christa Beule) gezeigt, die noch unerfahren, nicht aber untalentiert war. Corty Althoff zeigte 12 indische Elefanten, 7 Picards (Jockeyreiter und Schleuderbrett), Alcarez Familie (Trampolin), 4 Gerardis (Zweitnummer: Wilsons), Les Dougalls, Eva Frank, Les French, Saltas, Rios Brothers, Ferkos, Chy Bao Guy, u.a. (Qu.: Rezension von Friedel Zscharschuch, in: Die Circus-Zeitung xii (4) 1966, S. 9; Rezension von Alfred Wenzel, in: Organ xxi (5) 1966, S. 32-33; Echo xxvii (292) Juni 1966, S. 17). Ein weiteres Programm in der Slg. ** ist möglicherweise nicht richig datiert, oder man hatte größeren Progammwechsel im Lauf der Saison 1966: Miss Olga, Les Palacys, Les Dougall, Les French, Kludsky, Peters, 6 Ferkos, Ruwills, Hansels, Rios Bros., u.a. (Qu.: Programmheft, Slg. **). Man reiste in dieser Saison auch als Busch-Althoff - Californischer National Circus. Es war zu einer Kooperation mit Carl Busch gekommen. Es gab dann auch Saisonprogramme, in denen der Name Busch eingestempelt wurde. (Qu.: Plakathänger, München, 23. Juni 1966, Slg. **). In diesem Jahr bespielte man zum zweiten Mal die Bremer Stadthalle. Allerdings zeigte man hier nur das Saisonprogramm ab dem 26. März und reiste nach dem 3. April 1966 mit dem Zelt weiter. (Qu.: Die Circus-Zeitung xii (4) 1966, S. 10; Plakathänger, Bremen, Slg. **). Im September meldete die DCZ, über der Fassade prangten seit einiger Zeit die beiden Namen C. Busch und C. Althoff (Qu.: Die Circus-Zeitung xii (9) 1966, S. 12). Ein Plakathänger vom Ende der Saison hatte den Aufdruck “Busch Althoff “ und war für “Californischer National Circus” gemacht (Qu.: Plakathänger, Mannheim, 19.-23. Oktober 1966, Slg. **).


https://picclick.de/1966-plakat-62x98-C ... 30765.html
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Re: Rund um Carl Althoff

Ungelesener Beitrag von Circusworld » 27.07.2020, 10:48

Eintrag in der Datenbank "Circus und artverwandte Künste":

1972 besaß der Circus Carl Althoff 20 Elefanten. Eine 50-Meter-Front wurde aufgebaut. Zur Saison-Premieren-Zeit arbeiteten im Programm der sogenannten „Grünen Show“, die gegen Ende der Saison auch noch nach Österreich ging, die Dompteure Iwan Dimitri und Tibor, die gemeinsam die Eisbären vorführten. Dimitri brachte außerdem eine Tigerdressur und Tibor eine Löwengruppe. Ferner: Duo Dougal (Jongleure), Dobretscha (Exoten), Lothara (Steifdraht mit Salto vor- und rückwärts), Ball Ricco, Concha & Concha, Giovanni Althoff präsentierte seine neuen Lipizzaner als 10-er Zug, Karah Khavak, 2 Sinekos, Giselle Palmas, Corty Althoff (Inder), Giovanni Althoff (Afrikaner), Marianis. Es gab 2 Orchester mit 14 bzw. 12 Musikern! (Qu.: Rezension von Heinzdieter Heine, in: Deutsche Circus-Zeitung xviii (4) 1972, S. 7; Organ xxvi (10) 1972; Programmheft, 28 S., Slg. **). Ab Ostern spielte das Unternehmen in der Bremer Stadthalle. Dort hatte man das Programm noch um die 2 Rombuts (Hängeperche), 4 Adamos, 2 Gedroys (Schimpansen), Linda (Deckenlauf). Diese Nummern gingen dann wohl ins Zweitgeschäft, das ab 1. April Premiere in Cloppenburg haben sollte, aber wegen des Bremer Gastspiel auf den 11. d.Mts. verschoben wurde. (Qu.: Friedel Zscharschuch, in: Deutsche Circus-Zeitung xviii (4) 1972, S. 7). Vom 25. Juli bis 6. August spielte der Circus Carl Althoff in Graz, sodaß in diesem Jahr also auch ein Österreich-Gastspiel stattgefunden hatte. (Qu.: Die Circus-Zeitung xviii (8) 1972, S. 12).

1972: Zweitgeschäft, die sogenannte „Rote Show“, mit Franz Brumbach und vorwiegend polnischen Artisten: 2 Brünings (Longenbären), Krolikowski (Illusionist), 4 Adamos, Gedroys Schimpansen, 2 Lesniewicz, 2 Arions, Duo Merbs, Ball Ricco. Walter Faber machte vor Vorstellungsbeginn lediglich eine Dressurprobe mit sechs Löwen, die bisher bei Heinz Fischer zu sehen gewesen sind. (Qu.: Programmheft, 28 S., Slg. **; Programmbesprechung von Friedel Zscharschuch, in: Die Circus-Zeitung xviii (5) 1972, S. 5; Organ xxvi (10) 1972). Im Juli hatten Franz Brumbach und die Burgeros das Geschäft bereits verlassen und wurde durch Willy und Joseph Holzmüller ersetzt (Qu.: Programmheft, mit Einlage „Die Rote Show“, Slg. **). Im darauf folgend gedruckten Programm waren dann Dompteur Monty (Löwen), Josef Holzmüller jr., Les Arriolas (Ikarier), Brüning´s Bären, Krolikowski´s Illusionen, Merbs (Jongleure), Gedodroy´s Schimpansen, w Staszewskis, 4 Durans (Clowns), 4 Adamos, u.a. (Qu.: Programmheft, Slg. **)

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